GEA erhöht die Prognose
Der Anlagenbauer GEA bleibt auf Erfolgskurs. Während Rezessionsängste die Wirtschaft belasten, expandiert der Spezialist für Produktionsprozesse weiter. Für dieses Jahr wird wegen eines starken Auftragseingangs sogar die Prognose erhöht.
GEA ist ein deutsches Technologieunternehmen, das ursprünglich als Maschinenfabrik von Willhelm Merton im Jahr 1881 gegründet wurde. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf, Deutschland, und beschäftigt weltweit mehr als 18.000 Mitarbeiter in über 50 Ländern. GEA ist in den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Chemie, Pharma, Energie, Klima- und Umwelttechnik tätig und bietet eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, darunter Prozesstechnologie, Komponenten und Anlagen sowie After-Sales-Services. GEA ist Weltmarktführer und einer der typischen Hidden-Champions.
Das waren die Zahlen im ersten Quartal
Beim Anlagenbauer lief es rund im ersten Quartal. Nach zuvor 5 % rechnet man jetzt mit 8 % organischem Wachstum. Das EBITDA sieht man jetzt im oberen Bereich der Spanne von 730 bis 790 Millionen EUR. Auch die Marge soll beim im Umbau befindlichen Unternehmen um 20 Basispunkte zulegen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 13 % auf 1,3 Milliarden EUR. Gleichzeitig war der Auftragseingang mit einem Volumen von 1,6 Milliarden EUR noch größer. Der Gewinn konnte daher auf 82 Millionen EUR gesteigert werden.
Fazit
GEA bekam vor allem viele Aufträge aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Gerade die Lebensmittelindustrie treibt die Inflation, hier werden hohe Gewinne aktuell erwirtschaftet. GEA profitiert davon und kann den Auftragsbestand weiter erhöhen, während viele andere Unternehmen aktuell den Auftragsbestand abbauen.
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Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte
Der Autor ist im besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.