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Dominik Maier in Börsennews

21.10.2022 15:14

Blogartikelbild Das Drama um Twitter geht in die nächste Runde – Aktie verliert zeitweise über 10 %

Das Drama um Twitter geht in die nächste Runde – Aktie verliert zeitweise über 10 %

Dass Elon Musk Twitter kaufen möchte, ist schon seit längerer Zeit kein Geheimnis mehr. Trotz gerichtlicher Hürden, Verhandlungen um den Preis und vieler Kritik, ist es geplant, Twitter für 44 Milliarden zu übernehmen. Doch nun könnte sich ein neues Hindernis in den Weg stellen.

Nationale Sicherheitsüberprüfungen

Laut einem Bloomberg-Bericht soll die US-Regierung zum einen besorgt über Musks jüngste Drohung sein, die Bereitstellung des Starlink-Satellitendienstes an die Ukraine einzustellen. Doch damit nicht genug, denn die Biden-Administration soll abwägen, ob einige Geschäfte des Milliardärs nationalen Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden sollten, einschließlich seines geplanten Kaufs von Twitter im Wert von 44 Milliarden USD.

Die US-Beamten sollen dem Bericht zufolge besorgt über Elon Musks Pläne sein, Twitter zu kaufen, zu dem auch eine Gruppe ausländischer Investoren gehört. Zurzeit sollen sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium befinden, da die US-Beamten aktuell noch nach rechtlichen Möglichkeiten suchen.

So wird nach einer Möglichkeit gesucht, eine Überprüfung der Geschäfte zu ermöglichen, einschließlich der Nutzung des Ausschusses für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten.

Die Twitter-Aktie reagierte nach der Meldung negativ und verlor für kurze Zeit über 10 % an Börsenwert. Doch die Aktie erholte sich wieder, wird aktuell noch knapp 5 % unter des Kaufpreises von 54,20 USD gehandelt.

Entlassung von Mitarbeitern

Laut einem Bericht der Washington Post, plant Musk zudem, die Mitarbeiterzahl der 7.500 Mitarbeiter von Twitter in den kommenden Monaten auf knapp über 2.000 zu reduzieren. Dies würde einer Reduktion von etwa 75 % entsprechen.

Dem Bericht zufolge gehen die Pläne für den Abschluss der 44-Milliarden-Dollar-Akquisition von Twitter durch Musk bis nächsten Freitag nach monatelangem Rechtsstreit in gutem Glauben voran. Sollte auch diese Hürde beseitigt werden, haben Trader aktuell die Möglichkeit, die Twitter-Aktie knapp unter 5 % des Kaufpreises zu erwerben. Jedoch sollte man bedenken, dass wenn der Kauf verhindert oder verschoben wird, die Aktie weiter Richtung Süden fallen könnte, wodurch der Trade aktuell etwas riskant erscheint.

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