Uber Technologies Aktie: Waymo plant 20.000 Robotaxis bis Ende 2027
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Waymo will seine Flotte laut einem Bericht von derzeit rund 4.000 auf 8.000 Fahrzeuge bis Ende 2026 ausbauen.
- Bis Ende 2027 soll die Flotte auf 20.000 Fahrzeuge wachsen; dafür will Waymo dem Bericht zufolge 5 Milliarden US-Dollar einsetzen.
- Nach Bekanntwerden der Ausbaupläne gaben Uber-Aktien im nachbörslichen Handel rund 1 Prozent nach.
- Waymo ist derzeit in 15 US-Städten aktiv und plant laut Bericht weitere Standorte, darunter Toronto.
Marktanalyse & Details
Waymo erhöht den Wettbewerbsdruck
Alphabet-Tochter Waymo will ihre Robotaxi-Flotte innerhalb von gut einem Jahr deutlich vergrößern. Von aktuell etwa 4.000 Fahrzeugen soll sie bis Ende 2026 auf 8.000 und bis Ende 2027 auf 20.000 anwachsen. Die Ausbaupläne stützen sich laut Bericht auf 5 Milliarden US-Dollar, die Waymo kürzlich aufgenommen hat. Das Unternehmen betreibt seine Dienste derzeit in 15 US-Städten und will sie auf weitere Orte ausweiten, darunter Toronto.
Die Nachricht belastete Uber im nachbörslichen Handel: Die Aktie verlor rund 1 Prozent, während Lyft etwa 0,1 Prozent nachgab. Der Rückgang bei Uber fiel damit stärker aus als bei dem ebenfalls betroffenen Wettbewerber. Zum letzten verfügbaren Kurszeitpunkt am 19. Oktober lag Uber bei 62,37 Euro; die Jahresperformance betrug zu diesem Zeitpunkt minus 10,27 Prozent. Diese Kursdaten liegen vor der Meldung und bilden die nachbörsliche Reaktion nicht ab.
Bedeutung für Uber
Analysten-Einordnung: Der geplante Flottenausbau ist ein Signal, dass Waymo seine Robotaxi-Angebote stärker skalieren und geografisch ausweiten will. Für Uber bedeutet das potenziell mehr Konkurrenz um Fahrgäste und Standorte, sofern Waymo die angekündigten Fahrzeuge tatsächlich in Betrieb nehmen kann. Die Zielzahlen sind jedoch Ausbaupläne und keine Garantie für eine entsprechende Zahl aktiver Fahrzeuge oder für einen bestimmten Marktanteil.
Auch bei Uber steht das autonome Fahren derzeit im organisatorischen Fokus: Sarfraz Maredia, der die globalen autonomen Aktivitäten des Unternehmens verantwortet, soll Uber am 16. November verlassen. Ein direkter Zusammenhang zwischen seinem Weggang und Waymos Ausbauplänen ist nicht belegt; für Anleger ist daher vor allem relevant, wie Uber seine eigene Strategie und Partnerschaften in diesem Bereich weiterführt.
Fazit & Ausblick
Im Mittelpunkt stehen nun Waymos tatsächlicher Flottenausbau und die Erschließung zusätzlicher Städte. Für die Uber-Aktie dürfte entscheidend sein, ob der Wettbewerber seine ambitionierten Ziele umsetzt und wie Uber darauf im Geschäft mit autonomen Fahrdiensten reagiert. Die angekündigten Etappen bis Ende 2026 und Ende 2027 bieten dafür wichtige Beobachtungspunkte.
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