Snowflake hebt Prognose an: Aktie steigt nach Q2-Zahlen und KI-Schub um 22 Prozent

Snowflake Inc. Class A AI Generated

Kurzüberblick

  • Snowflake steigert den Umsatz im zweiten Quartal um 35 Prozent auf 1,55 Mrd. USD.
  • Das bereinigte EPS von 0,62 USD übertrifft die Analystenschätzung von 0,45 USD deutlich.
  • Snowflake hebt die Produktumsatzprognose für das Geschäftsjahr auf 6,07 Mrd. USD an.
  • Die Aktie sprang am 3. September im US-Handel zeitweise um 21,6 Prozent auf 371,94 USD.

Marktanalyse & Details

Quartalszahlen übertreffen Erwartungen

Snowflake hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 ein Umsatzwachstum von 35 Prozent auf 1,55 Mrd. USD erzielt. Der Produktumsatz, der für das Cloud-Datengeschäft besonders aussagekräftig ist, stieg um 37 Prozent auf 1,49 Mrd. USD und lag damit über der Schätzung von 1,48 Mrd. USD.

Beim bereinigten Gewinn je Aktie meldete Snowflake 0,62 USD nach 0,35 USD im Vorjahresquartal. Die Konsensschätzung von 0,45 USD wurde damit um 17 Cent übertroffen. Unter dem Strich blieb nach US-GAAP zwar ein Nettoverlust von 191,7 Mio. USD, dieser fiel jedoch deutlich geringer aus als der Verlust von 298,0 Mio. USD im Vorjahr. Das Non-GAAP-Nettoergebnis verbesserte sich von 129,3 Mio. auf 235,3 Mio. USD.

Snowflake hebt Jahresausblick an

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem Produktumsatz von 6,07 Mrd. USD. Zuvor hatte Snowflake 5,84 Mrd. USD in Aussicht gestellt. Die neue Prognose entspricht einem Wachstum von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wurde die Prognose für die bereinigte operative Marge von 13,5 auf 14,5 Prozent angehoben.

Für das dritte Quartal erwartet Snowflake einen Produktumsatz zwischen 1,588 und 1,593 Mrd. USD. Das entspräche einem Wachstum von 37 bis 38 Prozent im Jahresvergleich.

KI treibt Nachfrage und Großkundengeschäft

Die Kennzahlen deuten auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach Snowflakes Datenplattform hin. Der verbleibende Auftragsbestand erreichte 9,00 Mrd. USD und lag damit 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Net Revenue Retention Rate von 126 Prozent zeigt, dass bestehende Kunden ihre Ausgaben im Durchschnitt deutlich ausweiten.

  • 828 Kunden erzielten in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 1 Mio. USD Umsatz mit Snowflake.
  • Die Zahl dieser Großkunden wuchs um 27 Prozent.
  • Das Management führt die beschleunigte Monetarisierung von Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz als wichtigen Wachstumstreiber an.

Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass Snowflake den KI-Trend zunehmend in konkrete Produktumsätze und größere Kundenbudgets übersetzen kann. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht, dass das hohe Wachstum automatisch dauerhaft gesichert ist. Entscheidend wird sein, ob Snowflake die starke Nachfrage in wiederkehrendes Wachstum überführt und zugleich die Profitabilität weiter verbessert. Der weiterhin bestehende GAAP-Verlust und die hohe Abhängigkeit von wachstumsstarken Technologiekunden bleiben wichtige Beobachtungspunkte.

Aktie und Kursziele

Die Marktreaktion fiel deutlich aus: Die Snowflake-Aktie legte im US-Handel am 3. September zeitweise um 21,6 Prozent auf 371,94 USD zu. Auf Jahressicht lag das Plus damit bei mehr als 60 Prozent. Der zuletzt gemeldete Kurs an der Lang & Schwarz Exchange betrug am 3. September um 23:00 Uhr 306,50 EUR.

Mehrere Investmenthäuser erhöhten nach den Zahlen ihre Kursziele. JPMorgan hob das Ziel von 285 auf 426 USD an und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Piper Sandler setzte das Kursziel auf 450 USD, RBC auf 440 USD. Die Anhebungen spiegeln vor allem die höhere Umsatzprognose, das robuste Großkundengeschäft und die Erwartungen an die KI-Monetarisierung wider.

Fazit & Ausblick

Snowflake liefert mit dem Q2-Bericht einen starken Beleg für anhaltendes Wachstum, steigende operative Hebelwirkung und eine zunehmende Bedeutung von KI-Anwendungen. Nach dem kräftigen Kurssprung sind viele positive Erwartungen jedoch bereits im Aktienkurs berücksichtigt. Im Fokus stehen daher die nächsten Quartalszahlen, die Entwicklung des Produktumsatzes und die Frage, ob Snowflake die bereinigte Margenverbesserung auch in einen nachhaltig niedrigeren GAAP-Verlust überführen kann.

Hinweise zu diesem Inhalt AI Modified — Inhalt mit Unterstützung von KI erstellt

Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.

Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

Goldesel Community

Jetzt kostenlos der Goldesel Community beitreten

  • Sichere dir kostenlosen Zugang zu täglichen Börseninfos
  • Deutschlands beste Trading-Community - Sei ein Teil von uns