RTX Aktie: Raytheon erhält AMRAAM-Auftrag über bis zu 20,7 Milliarden Dollar

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Raytheon erhält einen mehrjährigen US-Luftwaffenauftrag für AMRAAM-Luft-Luft-Raketen mit einem Höchstwert von 20,7 Milliarden US-Dollar.
  2. Die Arbeiten finden in Tucson statt und sollen bis zum 30. Juni 2033 abgeschlossen sein.
  3. Der Auftrag umfasst auch Verkäufe an 16 ausländische Abnehmer, darunter Deutschland, Japan und das Vereinigte Königreich.
  4. Collins Aerospace erhält zusätzlich einen US-Marineauftrag über 249,7 Millionen US-Dollar für GPS-gestützte Test- und Trainingssysteme.

Marktanalyse & Details

Großauftrag für AMRAAM-Raketen

Der US-Luftwaffenauftrag an Raytheon hat einen Höchstwert von 20.699.334.581 US-Dollar. Er umfasst die Beschaffung kompletter AMRAAM-Raketen, Leitsysteme sowie weitere direkt zurechenbare Leistungen und Verrechnungen im Zusammenhang mit ausländischen Militärverkäufen. Die Vertragsarbeiten sollen in Tucson, Arizona, erfolgen und bis zum 30. Juni 2033 abgeschlossen sein.

Als ausländische Abnehmer sind Australien, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Italien, Japan, Kuwait, die Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Taiwan und das Vereinigte Königreich aufgeführt. Der Vertragswert ist als Obergrenze ausgewiesen; er entspricht daher nicht automatisch einem sofortigen oder vollständig gesicherten Umsatz.

Zusätzlicher Auftrag für Collins Aerospace

Separat wurde Collins Aerospace, eine RTX-Sparte, mit Leistungen im Wert von 249.717.034 US-Dollar für GPS-basierte Mess-, Test- und Trainingssysteme der US-Marine beauftragt. Vorgesehen sind luft- und bodengestützte Komponenten, zugehörige Ausrüstung sowie technische Unterstützung. Der Vertrag verbindet Festpreis- und Kosten-plus-Festgebühr-Elemente.

Analysten-Einordnung: Die beiden Vergaben stärken die langfristige Auftragsbasis von RTX in der Verteidigung und können die Umsatzplanung über mehrere Jahre stützen. Entscheidend ist jedoch die zeitliche Umsetzung: Beim AMRAAM-Auftrag wird der ausgewiesene Höchstbetrag voraussichtlich nicht auf einmal, sondern entsprechend Abrufen und Lieferungen wirksam. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung mehr Sichtbarkeit für das Rüstungsgeschäft, aber keine unmittelbare Garantie für Umsatz, Marge oder Gewinn in Höhe des Vertragswerts. Die Ausführung über einen langen Zeitraum macht zudem Produktionskapazitäten und eine zuverlässige Zulieferkette wichtig.

Fazit & Ausblick

Im Mittelpunkt steht die langfristige AMRAAM-Beschaffung mit Arbeiten bis 2033; der Collins-Auftrag ergänzt das Geschäft mit militärischer Test- und Trainingstechnik. Für die weitere Einordnung sind konkrete Abrufe, Lieferfortschritte und die Entwicklung der Produktionskapazitäten wichtiger als der maximale Auftragswert allein.

Hinweise zu diesem Inhalt AI Modified — Inhalt mit Unterstützung von KI erstellt

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