MTU-Aktie legt nach Citigroup-Kehrtwende zu: Kursziel steigt auf 445 Euro

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Citigroup stuft MTU von „Sell“ auf „Buy“ hoch und setzt das Kursziel von 334 auf 445 Euro.
  2. Analyst Conor Dwyer erwartet eine deutliche Cashflow-Verbesserung bis 2030.
  3. Für das operative Ergebnis prognostiziert er bis 2031 durchschnittlich rund 8,5 Prozent Wachstum pro Jahr.
  4. Die MTU-Aktie notierte am 24. September um 08:15 Uhr bei 373 Euro und lag 3,04 Prozent im Plus.

Marktanalyse & Details

Citigroup vollzieht deutliche Bewertungswende

Die Citigroup hat ihre Einschätzung der MTU-Aero-Engines-Aktie grundlegend geändert: Der neu zuständige Analyst Conor Dwyer hob das Votum von „Sell“ auf „Buy“ an. Zugleich erhöhte er das Kursziel von 334 auf 445 Euro und setzte die Aktie auf „Positive Catalyst Watch“. Am frühen Donnerstag zog der Kurs deutlich an; die Marke von 380 Euro rückte damit in den Blick.

Cashflow und GTF-Risiken im Zentrum

Dwyer begründete den bisherigen Bewertungsabschlag von etwa 30 Prozent gegenüber Safran unter anderem mit MTUs schwächerem Barmittelumschlag. Auch die Unsicherheiten rund um das GTF-Triebwerk hätten die Bewertung belastet. Nun erwartet der Analyst eine veränderte Entwicklung: Der Cashflow soll sich bis 2030 deutlich verbessern. Für das operative Ergebnis rechnet er bis 2031 mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von etwa 8,5 Prozent.

Analysten-Einordnung: Die Hochstufung beruht nicht allein auf einer kurzfristigen Kursbewegung, sondern auf der Erwartung, dass sich zwei zentrale Belastungsfaktoren – Cashflow und GTF-Risiken – künftig weniger stark auf die Bewertung auswirken. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Umsetzung der erwarteten Cashflow-Verbesserung entscheidend wird: Bleibt sie aus oder verzögert sie sich, könnte der Bewertungsabschlag gegenüber Safran bestehen bleiben. Das Kursziel von 445 Euro ist eine Analystenprognose und keine Garantie für die weitere Kursentwicklung.

Fazit & Ausblick

Nach dem deutlichen Ratingwechsel richtet sich der Blick kurzfristig auf die charttechnische Hürde um 380 Euro. Darüber wäre der Weg in Richtung des im Februar erreichten Rekordstands von knapp 405 Euro ein möglicher nächster Orientierungspunkt. Für die längerfristige Einschätzung zählen vor allem die tatsächliche Cashflow-Entwicklung bis 2030 und der Fortschritt bei den GTF-Themen.

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