IBM Aktie: Quartalsumsatz und Software-Ausblick treiben Erholung

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Das Wichtigste in Kürze

  1. IBM steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2026 um 4,7 Prozent auf 17,1 Milliarden US-Dollar.
  2. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,95 US-Dollar über der Markterwartung von 2,85 US-Dollar.
  3. Software wuchs um 8,3 Prozent; IBM hob die Jahresprognose für das Segment auf 7 bis 8 Prozent an.
  4. Die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzwachstum 2026 blieb bei 4 bis 5 Prozent.

Marktanalyse & Details

Software und Infrastruktur legen zu

IBM meldete für das Quartal bis zum 30. September einen Umsatz von 17,1 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,95 US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen. Der Nettogewinn stieg um 26 Prozent auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar.

Stärkster Bereich war Software: Die Erlöse erhöhten sich um 8,3 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar. Auch die Infrastruktur wuchs, um 4,2 Prozent auf 3,71 Milliarden US-Dollar. Das Beratungsgeschäft blieb mit rund 5,34 Milliarden US-Dollar nahezu unverändert. IBM zufolge wurden im dritten Quartal etwa zwei Drittel der zuvor verschobenen größeren Geschäfte abgeschlossen.

Software-Ausblick angehoben, Jahresziel bestätigt

Wegen der stärkeren Softwareentwicklung erwartet IBM für das Gesamtjahr nun ein Wachstum des Segments von etwa 7 bis 8 Prozent; zuvor lag die Spanne bei 6 bis 8 Prozent. Für den Hybrid-Cloud-Bereich stellt das Unternehmen weiterhin zweistelliges Wachstum in Aussicht. Die Prognose für das währungsbereinigte Gesamtumsatzwachstum bleibt bei 4 bis 5 Prozent. Der freie Cashflow soll gegenüber dem Vorjahr um mehr als eine Milliarde US-Dollar steigen; zudem peilt IBM eine Ausweitung der operativen Vorsteuermarge um 100 Basispunkte an.

Analysten-Einordnung: Die Zahlen sprechen für eine Erholung nach dem schwachen zweiten Quartal, doch ein Teil des Umsatzschubs beruht auf zuvor verzögerten Aufträgen. Dies deutet darauf hin, dass IBM zunächst die Umsetzung und den tatsächlichen Zuwachs neuer Nachfrage belegen muss. Für Anleger ist die höhere Softwareprognose ein positives Signal, während das unveränderte Gesamtjahresziel die Grenzen der Erholung markiert. Auch die nahezu stagnierenden Beratungserlöse zeigen, dass das Wachstum nicht alle Geschäftsbereiche gleichermaßen erfasst.

Fazit & Ausblick

Im vierten Quartal wird entscheidend sein, ob die Dynamik bei Software und Infrastruktur anhält und sich die abgearbeiteten Auftragsverschiebungen in nachhaltiges Wachstum verwandeln. Die bestätigte Umsatzprognose und der höhere Software-Ausblick geben dafür einen Rahmen, nehmen IBM aber den Umsetzungsdruck nicht ab.

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