IBERDROLA Aktie: UBS und BofA erhöhen Kursziele nach angehobener Gewinnprognose
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Iberdrola erwartet 2026 nun mindestens zehn Prozent mehr bereinigten Gewinn.
- Der bereinigte Nettogewinn stieg in den ersten neun Monaten um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.
- UBS setzte das Kursziel auf 24 Euro, BofA auf 22,90 Euro; beide empfehlen die Aktie zum Kauf.
- Die Aktie notierte am 22. Oktober bei 21,55 Euro und lag im Tagesverlauf unverändert.
Marktanalyse & Details
Netzgeschäft trägt das Ergebniswachstum
Iberdrola hob nach den Neunmonatszahlen die Prognose für 2026 erneut an: Der bereinigte Überschuss soll nun um mindestens zehn Prozent steigen, nachdem zuvor ein Wachstum von mehr als acht Prozent erwartet worden war. In den ersten neun Monaten erreichte der bereinigte Nettogewinn 5,1 Milliarden Euro, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das bereinigte EBITDA legte um sieben Prozent auf 11,9 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg um gut sechs Prozent auf 34,4 Milliarden Euro. Als wichtiger Wachstumstreiber erwies sich das Stromnetzgeschäft.
Analysten heben Kursziele an
Am 22. Oktober erhöhte UBS ihr Kursziel von 21,40 auf 24 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. BofA setzte das Ziel von 21,50 auf 22,90 Euro herauf und bewertet die Aktie ebenfalls mit „Buy“. Bereits am Vortag hatte DZ Bank ihre Einstufung von „Sell“ auf „Hold“ angehoben und den fairen Wert von 19 auf 22 Euro erhöht.
Analysten-Einordnung: Die höheren Kursziele spiegeln die verbesserte Gewinnerwartung und die Stärke des Netzgeschäfts wider. Zum Kurs von 21,55 Euro liegt das UBS-Ziel rund elf Prozent darüber, das BofA-Ziel etwa sechs Prozent. Dies deutet auf weiteres Kurspotenzial aus Sicht dieser Häuser hin, ist aber keine Garantie für die tatsächliche Kursentwicklung. Dass die Aktie am Berichtstag unverändert notierte, passt dazu, dass die Prognoseanhebung offenbar bereits teilweise erwartet worden war.
Marktreaktion und Kontext
Die Aktie lag zum genannten Kurszeitpunkt im Tagesverlauf bei null Prozent und hatte seit Jahresbeginn 16,8 Prozent zugelegt. Die starke bisherige Entwicklung dürfte mit erklären, weshalb gute Zahlen allein keine unmittelbare Kursreaktion auslösten. Für Anleger bleibt entscheidend, ob Iberdrola das angekündigte Gewinnwachstum im Gesamtjahr erreicht und die Dynamik im Netzgeschäft anhält.
Fazit & Ausblick
Iberdrola verbindet eine höhere Gewinnprognose mit wachsendem operativem Ergebnis und mehreren angehobenen Kurszielen. Der nächste Prüfstein ist die Umsetzung der Jahresprognose: Die Neunmonatszahlen stützen den optimistischeren Ausblick, doch die bereits kräftige Kursentwicklung setzt voraus, dass das Wachstum weiter überzeugt.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.