IBERDROLA Aktie: Gewinnprognose für 2026 steigt nach starkem Neunmonatsergebnis

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Iberdrola erwartet 2026 beim bereinigten Überschuss nun mindestens zehn Prozent Wachstum statt zuvor mehr als acht Prozent.
  2. Der bereinigte Nettogewinn stieg in den ersten neun Monaten um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.
  3. Das bereinigte EBITDA legte um sieben Prozent auf 11,9 Milliarden Euro zu; das Stromnetzgeschäft war ein wichtiger Treiber.
  4. Die Aktie notierte am 21. Oktober um 11:15 Uhr bei 21,42 Euro und lag 1,85 Prozent im Plus.

Marktanalyse & Details

Netzgeschäft stärkt Ergebnis

Der spanische Energiekonzern hat seine Jahresprognose nach einem kräftigen Neunmonatsergebnis erneut angehoben. Für 2026 rechnet Iberdrola beim bereinigten Überschuss nun mit einem Zuwachs von mindestens zehn Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen einen Anstieg von mehr als acht Prozent in Aussicht gestellt. Im Vorjahr hatte der bereinigte Überschuss bei gut 6,2 Milliarden Euro gelegen.

Von Januar bis Ende September stieg der bereinigte Nettogewinn im Vorjahresvergleich um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um sieben Prozent auf 11,9 Milliarden Euro. Der Umsatz wuchs um gut sechs Prozent auf 34,4 Milliarden Euro. Besonders das Stromnetzgeschäft trug zum operativen Wachstum bei.

Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen beim bereinigten Nettogewinn und Umsatz leicht. Beim operativen Ergebnis hatten Analysten dagegen etwas mehr erwartet. Die erste Reaktion auf die Prognoseanhebung fiel laut den vorliegenden Meldungen verhalten aus, da eine Erhöhung bereits eingepreist gewesen sei. Der Kursstand um 11:15 Uhr zeigte dennoch ein Tagesplus von 1,85 Prozent; seit Jahresbeginn lag die Aktie zu diesem Zeitpunkt 16,1 Prozent im Plus.

Analysten-Einordnung

Dies deutet darauf hin, dass Iberdrola nicht nur von höheren Erträgen, sondern auch von der zunehmenden Bedeutung des Netzausbaus profitiert. Für Anleger bedeutet die angehobene Prognose eine bessere Ergebnisperspektive für 2026, aber nicht automatisch eine positive Überraschung am Markt: Entscheidend wird sein, ob das Wachstum die bereits hohen Erwartungen übertrifft und sich in den kommenden Quartalen fortsetzt.

Fazit & Ausblick

Die höhere Gewinnprognose stützt die operative Investmentthese, während die leicht verfehlte EBITDA-Erwartung und die zunächst gedämpfte Reaktion zeigen, dass der Markt genau auf die Qualität des weiteren Wachstums achten dürfte. Zusätzliche Hinweise zur mittelfristigen Investitionsplanung könnten beim für April 2027 erwarteten Kapitalmarkttag folgen.

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