FRESNILLO Aktie: Silber- und Goldproduktion sinkt, 2026-Prognose bleibt bestätigt
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Fresnillo förderte im dritten Quartal 2026 10,32 Millionen Unzen Silber und 135.053 Unzen Gold.
- Die Silberproduktion sank im Jahresvergleich um 11,6 Prozent, die Goldproduktion um 10,7 Prozent.
- Auch für die ersten neun Monate lagen Silber- und Goldförderung unter dem Vorjahreswert.
- Fresnillo bestätigte die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2026.
Marktanalyse & Details
Rückgang bei den Edelmetallen
Fresnillo meldete am 21. Oktober für das dritte Quartal eine Silberproduktion von 10,32 Millionen Unzen. Das waren 5,5 Prozent weniger als im Vorquartal und 11,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Goldförderung belief sich auf 135.053 Unzen; gegenüber dem zweiten Quartal ging sie um 12,8 Prozent und im Jahresvergleich um 10,7 Prozent zurück.
Der Rückgang zeigt sich auch in der Neunmonatsbilanz: Von Januar bis September produzierte der Konzern 32,37 Millionen Unzen Silber, 11,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Goldproduktion fiel um 8,4 Prozent auf 425.938 Unzen.
Bei Blei und Zink leichte Zuwächse
Die Entwicklung war nicht bei allen Metallen rückläufig. Im dritten Quartal stieg die Bleiproduktion im Jahresvergleich um 6,9 Prozent auf 16.417 Tonnen. Bei Zink verzeichnete Fresnillo ein Plus von 0,7 Prozent auf 24.906 Tonnen.
Analysten-Einordnung: Dass Fresnillo die Jahresprognose trotz der niedrigeren Edelmetallförderung bestätigt, deutet darauf hin, dass das Unternehmen weiterhin davon ausgeht, den geplanten Produktionspfad einzuhalten. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Bestätigung des Ausblicks zwar ein wichtiges Signal ist, die schwächeren Neunmonatsergebnisse aber die verbleibende Umsetzung im Schlussquartal in den Fokus rücken. Ohne veröffentlichte Zielwerte lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht beziffern, wie stark die Förderung dafür noch anziehen müsste.
Fazit & Ausblick
Die Jahresprognose 2026 bleibt laut Fresnillo voll im Plan. Entscheidend wird nun sein, ob das Unternehmen die bestätigte Förderung im weiteren Jahresverlauf erreicht. Die vorliegenden Produktionsdaten enthalten keine Angaben zu Umsatz, Kosten oder Gewinn und erlauben daher keine direkte Einschätzung der finanziellen Auswirkungen.
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