Evonik Industries Aktie: BASF soll Gebot auf rund 24 Euro je Aktie erhöht haben
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- BASF soll sein Übernahmeangebot für Evonik auf mehr als 11 Milliarden Euro erhöht haben.
- Informierten Kreisen zufolge liegt die Offerte nun bei rund 24 Euro je Evonik-Aktie.
- Die Evonik-Aktie notierte am 23. Oktober um 13:32 Uhr bei 21,30 Euro und legte 3,6 Prozent zu.
- Evonik prüft laut früheren Berichten unabhängig davon einen möglichen Kauf des US-Chemiekonzerns Ashland.
Marktanalyse & Details
BASF soll Angebot angehoben haben
BASF hat sein Interesse an Evonik einem Bericht zufolge mit einer höheren Übernahmeofferte unterlegt. Das Gebot soll inzwischen mehr als 11 Milliarden Euro beziehungsweise rund 24 Euro je Aktie betragen. Die Angaben stammen von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen; eine bestätigte Mitteilung der Unternehmen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Ende September war ein erster BASF-Vorstoß von 22,15 Euro je Aktie bekannt geworden. Der nun genannte Preis läge damit deutlich darüber. Beim Evonik-Kurs von 21,30 Euro am 23. Oktober um 13:32 Uhr entspräche ein Angebot von 24 Euro rechnerisch einem Aufschlag von rund 13 Prozent. Die Aktie gewann zu diesem Zeitpunkt 3,6 Prozent.
Unabhängiger Übernahmeplan könnte Verhandlungen erschweren
Parallel dazu steht Evonik selbst wegen eines möglichen Zukaufs im Fokus. Berichten zufolge prüft der Konzern eine Übernahme des US-Chemieunternehmens Ashland. Diese Prüfung soll bereits vor dem bekannt gewordenen BASF-Interesse begonnen haben und demnach nicht als Abwehrmaßnahme gedacht sein. Evonik hatte Marktgerüchte dazu bislang nicht kommentiert.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass der Evonik-Kurs derzeit stark von der Übernahmefantasie und weniger von neuen operativen Unternehmensdaten geprägt wird. Ein höherer Preis würde den Abstand zwischen Börsenkurs und möglicher Offerte verringern, doch ein berichteter Gebotspreis ist noch keine verbindliche Vereinbarung. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, neben der Höhe des Angebots auch mögliche Bedingungen, den Fortgang einer Prüfung und die strategische Frage eines Ashland-Zukaufs im Blick zu behalten.
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist nun, ob BASF die berichtete Offerte offiziell bestätigt und wie Evonik darauf reagiert. Ebenso bleibt offen, ob die Ashland-Prüfung zu einem konkreten Vorhaben wird. Bis zu belastbaren Unternehmensangaben kann die Übernahmefantasie den Kurs bewegen, garantiert aber weder einen Abschluss noch einen Verkaufspreis von 24 Euro je Aktie.
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