Cathie Woods ARK verkauft 37.977 AMD-Aktien und setzt auf Broadcom und Cerebras
Kurzüberblick
- ARK Invest verkaufte am Mittwoch 37.977 Aktien von Advanced Micro Devices.
- Das veräußerte AMD-Paket entsprach beim Schlusskurs von 476,67 US-Dollar einem Volumen von rund 18,1 Mio. US-Dollar.
- Parallel kaufte ARK 57.705 Broadcom-Aktien und 69.585 Aktien von Cerebras Systems.
- AMD bleibt in ARKK mit einem Wert von 193,3 Mio. US-Dollar die größere Position gegenüber Broadcom und Cerebras.
Marktanalyse & Details
ARK verschiebt den Schwerpunkt im KI-Chip-Portfolio
Cathie Woods ARK Invest hat am Mittwoch 37.977 AMD-Aktien über mehrere börsengehandelte Fonds verkauft. Der Wert des Aktienpakets lag auf Basis des AMD-Schlusskurses vom Donnerstag bei rund 18,1 Mio. US-Dollar. Die Transaktion setzt einen Trend fort: ARK reduziert seine AMD-Beteiligung bereits seit mehreren Monaten, nachdem sich die Aktie im laufenden Jahr mehr als verdoppelt hat.
Gleichzeitig baute der Vermögensverwalter seine Positionen in Broadcom und Cerebras Systems aus. Damit sinkt AMDs Gewicht im KI-Chip-Exposure von ARK zwar, ein vollständiger Ausstieg ist jedoch nicht erkennbar.
Umschichtung in Zahlen
- ARK kaufte 57.705 Aktien von Broadcom.
- Bei Cerebras Systems kamen 69.585 Aktien hinzu.
- Der Flaggschiff-Fonds ARKK hielt zuletzt AMD-Aktien im Wert von 193,3 Mio. US-Dollar, entsprechend rund 3 Prozent des Gesamtportfolios.
- Die Cerebras-Position in ARKK belief sich auf 149,5 Mio. US-Dollar, Broadcom kam auf 95,3 Mio. US-Dollar.
Die Kursreaktionen unterstreichen den taktischen Charakter der Umschichtung: Broadcom legte am Donnerstag 4,5 Prozent zu, Cerebras gewann 2,5 Prozent. Beide Aktien hatten in den vergangenen drei Monaten allerdings deutlich nachgegeben.
Marktkontext und Analysten-Einordnung
AMD notierte am 28. August 2026 um 09:15 Uhr bei 406,40 Euro und lag damit 0,2 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn steht weiterhin ein Plus von 121,11 Prozent zu Buche. Nach einer solchen Rallye kann eine Fondsreduzierung sowohl Gewinnmitnahmen als auch eine Neugewichtung innerhalb des KI-Sektors widerspiegeln.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass ARK seine KI-Chip-Exposure breiter aufstellen will, anstatt AMDs Wachstumsthese grundsätzlich aufzugeben. Broadcom bietet eine andere Kombination aus Halbleiter- und Infrastrukturgeschäft, während Cerebras stärker als spezialisierter KI-Chip-Anbieter positioniert ist. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung daher vor allem ein Portfoliomanagement-Signal und kein eindeutiges fundamentales Votum gegen AMD.
Diese Interpretation steht zudem im Kontrast zur jüngsten Analystenaufstufung von AMD auf Strong Buy mit einem Kursziel von 641 US-Dollar. Die positive Einschätzung stützt sich insbesondere auf das erwartete Wachstum im Server-CPU-Markt und AMDs mögliche Marktanteilsgewinne gegenüber Intel. Allerdings ist die Erfolgsbilanz von ARK selbst gemischt: Der größte Fonds ARKK verzeichnete über die vergangenen fünf Jahre einen annualisierten Verlust von rund 9 Prozent. Anleger sollten die Transaktion deshalb nicht automatisch als verlässliches Kaufsignal für die neu erworbenen Titel werten.
Fazit & Ausblick
ARKs Verkauf von 37.977 AMD-Aktien wirkt derzeit wie eine Umschichtung innerhalb des KI-Chip-Sektors und nicht wie eine vollständige Abkehr von AMD. Entscheidend bleiben die Entwicklung des Server-CPU-Geschäfts, die Nachfrage nach KI-Infrastruktur und die Frage, ob ARK seine AMD-Position weiter reduziert. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob AMDs starke Kursentwicklung durch entsprechende operative Fortschritte gedeckt ist.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.