BayWa Bau- & Gartenmärkte in Sanierung: Kodi schließt 19 Filialen

BayWa AG AI Generated

Kurzüberblick

  • Der Non-Food-Discounter Kodi schließt 19 von 144 Filialen, alle betroffenen Standorte liegen in Nordrhein-Westfalen.
  • Für 56 weitere Geschäfte ist die Zukunft offen, während 69 Filialen sicher erhalten bleiben sollen.
  • Kodi beantragte im Juli ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung; die Eröffnung wird für Anfang Oktober erwartet.
  • Auch die BayWa Bau- & Gartenmärkte beantragten im Juni ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung und sollen abgewickelt werden.

Marktanalyse & Details

Kodi verkleinert Filialnetz deutlich

Der angeschlagene Non-Food-Discounter Kodi gibt 19 seiner 144 Geschäfte auf. Nach Unternehmensangaben fehlt diesen Standorten eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive. Der Räumungsverkauf soll beginnen; die betroffenen Arbeitsverhältnisse sollen nach der erwarteten Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang Oktober beendet werden.

Welche 56 Filialen noch um ihre Fortführung bangen und welche 69 Standorte dauerhaft gesichert sind, teilte Kodi zunächst nicht mit. In den Filialen arbeiten durchschnittlich rund sechs Menschen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt knapp 1.200 Mitarbeiter.

Eigenverwaltung soll Sanierung ermöglichen

Bei der Eigenverwaltung bleibt die Geschäftsführung im Amt und steuert den Sanierungsprozess selbst. Kodi hatte bereits 2024 ein Schutzschirmverfahren beantragt. Damals wurde das Filialnetz von etwa 240 auf rund 150 Standorte reduziert; mehr als 500 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die erste Restrukturierung die wirtschaftlichen Probleme nicht dauerhaft gelöst hat. Als Belastungen gelten insbesondere die schwierige Lage im Einzelhandel und der hohe Kostendruck im stationären Filialgeschäft.

BayWa-Baumärkte als Teil der Branchenkrise

Die BayWa Bau- & Gartenmärkte beantragten im Juni ebenfalls ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Die Märkte sollen abgewickelt und die Marken aufgegeben werden. Andere Händler könnten einen Teil der Standorte übernehmen. Damit steht die Entwicklung bei den BayWa-Bau- und Gartenmärkten in einem größeren Branchentrend, der von Filialschließungen, Insolvenzen und einer Neuordnung der stationären Handelsflächen geprägt ist.

Zusätzlichen Druck erzeugt die Konsolidierung im Non-Food-Handel: Die Kodi-Muttergesellschaft hatte im Februar den Discounter Mäc Geiz übernommen, der im Mai ebenfalls einen Insolvenzantrag stellte. Rund 50 Mäc-Geiz-Filialen sollen geschlossen werden. Auch weitere Handelsunternehmen mussten zuletzt ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder Restrukturierungsverfahren einleiten.

Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass die Probleme nicht auf einzelne schwache Filialen begrenzt sind, sondern die gesamte Kosten- und Standortstruktur des stationären Handels betreffen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass bei Handelsbeteiligungen nicht nur Umsatz und Marktanteil, sondern vor allem Mietverpflichtungen, Liquidität und die Fähigkeit zur profitablen Bewirtschaftung des Filialnetzes entscheidend sind. Bei den BayWa Bau- & Gartenmärkten erhöht die angekündigte Abwicklung den Druck, die Auswirkungen auf die Konzernstruktur und mögliche Veräußerungen von Standorten genau zu beobachten.

Fazit & Ausblick

Der nächste wichtige Termin für Kodi ist die erwartete Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang Oktober. Dann dürfte klarer werden, welche der 56 offenen Standorte fortgeführt werden und wie viele Beschäftigte tatsächlich betroffen sind. Für die BayWa Bau- & Gartenmärkte stehen die weitere Abwicklung, mögliche Übernahmen einzelner Filialen und die finanziellen Folgen der Sanierung im Mittelpunkt.

Hinweise zu diesem Inhalt AI Modified — Inhalt mit Unterstützung von KI erstellt

Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.

Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

Goldesel Community

Jetzt kostenlos der Goldesel Community beitreten

  • Sichere dir kostenlosen Zugang zu täglichen Börseninfos
  • Deutschlands beste Trading-Community - Sei ein Teil von uns