BASF erwägt offenbar Evonik-Übernahme – Evonik bestätigt unverbindliche Ansprache
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Evonik bestätigt am 25. September eine unverbindliche Ansprache von BASF zu einem möglichen Übernahmeangebot.
- Ein konkretes Angebot oder Angaben zu Kaufpreis und Bedingungen sind bislang nicht bekannt.
- Evonik-Aktien legten zeitweise rund elf Prozent zu, nachdem Berichte über das BASF-Interesse bekannt wurden.
- Die BASF-Aktie notierte um 15:45 Uhr bei 51,03 Euro und lag am Tag 1,7 Prozent im Minus.
Marktanalyse & Details
Bestätigt ist bislang nur eine unverbindliche Ansprache
Evonik hat bestätigt, von BASF wegen eines möglichen Übernahmeangebots angesprochen worden zu sein. Die Kontaktaufnahme sei unverbindlich. Damit ist weder eine Übernahmevereinbarung noch ein konkretes Angebot bestätigt. Angaben zu einem möglichen Preis, zur Finanzierung oder zum weiteren Zeitplan liegen bislang nicht vor.
Aktien reagieren unterschiedlich
Die Evonik-Aktie sprang nach den Berichten zeitweise um rund elf Prozent nach oben. Das deutet darauf hin, dass Anleger eine mögliche Übernahme mit einem Aufschlag auf den bisherigen Börsenwert verbinden. BASF zeigte sich dagegen schwächer: Die Aktie kostete um 15:45 Uhr 51,03 Euro und verlor 1,7 Prozent. Seit Jahresbeginn lag sie zu diesem Zeitpunkt dennoch 14,6 Prozent im Plus.
Analysten-Einordnung: Ein Zusammenschluss könnte BASF zusätzliche Größe und eine stärkere Position in Teilen des Chemiegeschäfts verschaffen. Für Anleger ist das bislang jedoch eine strategische Möglichkeit, keine gesicherte Transaktion: Ohne Angebotspreis, Finanzierungskonzept und Angaben zu erwarteten Synergien lässt sich der wirtschaftliche Nutzen kaum beurteilen. Hinzu kommen mögliche Integrationskosten und die Frage, ob ein Deal wettbewerbsrechtlich unbedenklich wäre.
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist nun, ob BASF aus der unverbindlichen Ansprache ein konkretes Angebot macht und welche Bedingungen damit verbunden wären. Bis dahin bleibt der Kurssprung bei Evonik vor allem von Übernahmeerwartungen getrieben. Anleger sollten zwischen der bestätigten Kontaktaufnahme und einem tatsächlich vereinbarten Kauf unterscheiden.
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