BASF Aktie: Neues Evonik-Angebot erhöht Übernahmepreis auf rund 24 Euro je Aktie
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- BASF soll Evonik laut mit der Transaktion vertrauten Personen nun rund 24 Euro je Aktie bieten.
- Die Offerte würde Evonik insgesamt mit mehr als 11 Milliarden Euro bewerten.
- Das zuvor berichtete Angebot lag bei 22,15 Euro je Aktie und rund 10,3 Milliarden Euro.
- Eine Übernahme ist bislang nicht bestätigt; Evonik äußerte sich nicht zu den Berichten.
Marktanalyse & Details
BASF bessert bei Evonik offenbar nach
BASF soll sein Angebot für den Spezialchemiekonzern Evonik auf etwa 24 Euro je Aktie angehoben haben. Das berichten mit den Gesprächen vertraute Personen. Damit würde der Kaufpreis insgesamt mehr als 11 Milliarden Euro betragen. Zuvor war eine Offerte von 22,15 Euro je Aktie beziehungsweise rund 10,3 Milliarden Euro bekannt geworden.
Eine verbindliche Bestätigung des erhöhten Angebots liegt nicht vor. Evonik wollte sich zu den Berichten nicht äußern; ein BASF-Sprecher war zunächst nicht erreichbar. Bereits am Donnerstag hatte BASF-Chef Markus Kamieth für eine mögliche Übernahme mit weitreichenden Jobgarantien geworben.
Marktreaktion und Einordnung
Die Evonik-Aktie legte nach Bekanntwerden der höheren Offerte deutlich zu und notierte zeitweise bei rund 21,50 Euro. Die BASF-Aktie zeigte sich laut den vorliegenden Marktdaten am Freitag dagegen wenig bewegt; um 16:45 Uhr lag sie bei 52,02 Euro und damit 0,38 Prozent im Minus.
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass BASF bereit ist, im Übernahmepoker einen höheren Preis anzusetzen, um die Zustimmung für den Zusammenschluss wahrscheinlicher zu machen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung zugleich, dass die strategischen Chancen gegen einen gestiegenen Kaufpreis und mögliche Integrations- und Finanzierungsrisiken abzuwägen sind. Angaben zur Finanzierung oder zu erwarteten Synergien liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor; daraus lässt sich daher noch keine belastbare Aussage zur Wertschaffung für BASF ableiten.
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist nun, ob BASF und Evonik die Gespräche bestätigen und ob die Evonik-Aktionäre ein formelles Angebot erhalten. Bis dahin bleibt die Übernahme ein unbestätigtes Vorhaben. Anleger sollten besonders auf den endgültigen Angebotspreis, die Finanzierung und konkrete Bedingungen für Beschäftigte und Unternehmensintegration achten.
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