BASF Aktie: Höheres Gebot für Evonik soll bei 24 Euro je Aktie liegen
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- BASF soll Evonik laut mit der Sache vertrauten Personen rund 24 Euro je Aktie geboten haben.
- Das Angebot würde Evonik mit mehr als 11 Milliarden Euro bewerten, nach zuvor kolportierten rund 10,3 Milliarden Euro.
- Eine offizielle Bestätigung der erhöhten Offerte lag zunächst nicht vor.
- Evonik-Aktien stiegen im Handel zeitweise um knapp vier Prozent auf etwa 21,50 Euro.
Marktanalyse & Details
Gebot offenbar deutlich nachgebessert
BASF soll seinen Preisvorschlag für den Spezialchemiekonzern Evonik auf rund 24 Euro je Aktie erhöht haben. Das berichten Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien. Beim zuvor kolportierten Angebot von 22,15 Euro je Aktie hätte der Unternehmenswert bei rund 10,3 Milliarden Euro gelegen. Mit dem höheren Gebot würde er mehr als 11 Milliarden Euro betragen.
Die Angaben waren zunächst nicht offiziell bestätigt: Evonik wollte den Bericht nicht kommentieren, ein BASF-Sprecher war zunächst nicht erreichbar. Damit bleibt offen, ob es sich bereits um ein verbindliches Angebot handelt und welche Bedingungen daran geknüpft sind.
Marktreaktion und mögliche Hürden
Die Evonik-Aktie legte nach den Meldungen zeitweise knapp vier Prozent auf etwa 21,50 Euro zu. Der Kurs blieb damit unter dem mutmaßlichen Angebotspreis. BASF-Aktien bewegten sich laut Handelsbericht zunächst kaum. Die Differenz bei Evonik spiegelt wider, dass der gebotene Preis nicht garantiert ist und ein Abschluss noch von weiteren Schritten abhängen würde.
Zusätzliche Unsicherheit bringt eine separat berichtete Prüfung eines möglichen Evonik-Zukaufs in den USA. Sollte Evonik diesen strategischen Schritt weiterverfolgen, könnte das die Verhandlungen mit BASF verkomplizieren; ein Zusammenhang zwischen den Vorgängen wurde bislang nicht bestätigt.
Analysten-Einordnung: Die Erhöhung auf rund 24 Euro deutet darauf hin, dass BASF nach einer Prüfung von Evoniks Unterlagen bereit sein könnte, mehr für den Konzern zu zahlen. Für BASF-Anleger ist jedoch nicht allein der Kaufpreis entscheidend: Ein Deal dieser Größenordnung müsste auch mit Blick auf Finanzierung, Integration und mögliche regulatorische Auflagen überzeugen. Solange weder die Offerte noch die Konditionen bestätigt sind, bleibt die Transaktion ein Vorhaben mit erheblicher Ausführungsunsicherheit.
Fazit & Ausblick
Im nächsten Schritt kommt es darauf an, ob BASF und Evonik die Gespräche bestätigen und ob aus dem Preisvorschlag ein formelles Angebot wird. Auch mögliche konkurrierende strategische Pläne Evoniks sowie die Bedingungen für einen Abschluss dürften dabei eine Rolle spielen. Ein verbindlicher Zeitplan war zunächst nicht bekannt.
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