ALASKA AIR Aktie: Hohe Treibstoffkosten drücken den Ausblick für 2026

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Das Wichtigste in Kürze

  1. Alaska Air meldet für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,36 US-Dollar und übertrifft damit die Konsensschätzung von 0,28 US-Dollar.
  2. Für das vierte Quartal stellt der Konzern einen bereinigten Verlust je Aktie von 2,00 bis 2,50 US-Dollar in Aussicht.
  3. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Alaska Air nun einen bereinigten Verlust von 5,00 bis 5,50 US-Dollar je Aktie.
  4. Als wesentlichen Belastungsfaktor nennt das Unternehmen Treibstoffkosten, die 2026 insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar über dem ursprünglichen Plan liegen sollen.

Marktanalyse & Details

Quartalsergebnis: Gewinn je Aktie über Erwartung

Im dritten Quartal erzielte Alaska Air einen bereinigten Gewinn von 0,36 US-Dollar je Aktie. Das lag über der Markterwartung von 0,28 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 4,31 Milliarden US-Dollar und blieb damit knapp unter der Konsensschätzung von 4,32 Milliarden US-Dollar. Die Kapazität stieg im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Der Erlös je verfügbarer Sitzmeile (RASM) legte um 11,7 Prozent zu, während die Betriebskosten je Sitzmeile ohne Treibstoff (CASM-ex) um 4,4 Prozent stiegen.

Vierter Quartalsausblick von Treibstoffkosten geprägt

Für das vierte Quartal rechnet Alaska Air mit einem Kapazitätswachstum von etwa 1 bis 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum; der Zuwachs soll vor allem auf internationale Flüge entfallen. Der Konzern erwartet ein Wachstum der Stückerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Die Stückkosten ohne Treibstoff dürften dagegen im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.

Die Prognose für den bereinigten Verlust je Aktie im vierten Quartal liegt bei 2,00 bis 2,50 US-Dollar. Damit fällt sie deutlich negativer aus als die Konsensschätzung eines Verlusts von 1,17 US-Dollar. Alaska Air kalkuliert mit wirtschaftlichen Treibstoffkosten von 4,65 bis 4,85 US-Dollar je Gallone. Für das vierte Quartal bedeutet das nach Unternehmensangaben rund 650 Millionen US-Dollar Mehrkosten gegenüber dem ursprünglichen Plan.

Jahresprognose deutlich im Verlust

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Alaska Air nun einen bereinigten Verlust von 5,00 bis 5,50 US-Dollar je Aktie. Die bisherige Markterwartung lag bei einem Verlust von 3,47 US-Dollar je Aktie. Im Jahresverlauf sollen die Treibstoffkosten insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar über dem ursprünglichen Plan liegen.

Analysten-Einordnung: Dies deutet auf eine klare Diskrepanz zwischen der operativen Erlösentwicklung und der kurzfristigen Profitabilität hin: Die starken Stückerlöse und das moderate Kapazitätswachstum helfen, können den Treibstoffkostenschock aber vorerst nicht ausgleichen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die positive Überraschung beim Q3-Gewinn neben der deutlich schwächeren Q4- und Jahresprognose betrachtet werden muss. Entscheidend wird sein, ob Alaska Air die Erlöse weiter schneller steigern kann als die Kosten ohne Treibstoff – und wie lange die hohen Treibstoffpreise anhalten.

Fazit & Ausblick

Der Q3-Gewinn übertraf die Erwartung, doch der Ausblick signalisiert für das Schlussquartal und das Gesamtjahr hohe Verluste. Im Fokus stehen nun die Entwicklung der Treibstoffkosten und die Fähigkeit des Unternehmens, die Stückerlöse weiter zu stärken. Einen Termin für die nächste Ergebnisveröffentlichung enthalten die vorliegenden Angaben nicht.

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