Sto liefert schwache Quartalszahlen
Der im Süden Baden-Württembergs ansässige Konzern Sto hat heute die Quartalszahlen vorgelegt. Das mehrheitlich im Familienbesitz befindliche Unternehmen profitiert zwar langfristig von den weiter verschärften Bauvorschriften und der EU-Initiative für mehr Wärmedämmung, kann sich den Konsequenzen der steigenden Bauzinsen aber nicht entziehen.
Die Sto SE & Co. KGaA ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Stühlingen und hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Fassadensystemen, Innenputzen, Farben und Beschichtungen spezialisiert. Das Unternehmen wurde 1955 gegründet und hat sich seitdem zu einem weltweit führenden Anbieter in der Baubranche entwickelt. Sto bietet eine breite Palette von Produkten und Lösungen für die Bauindustrie an. Dazu gehören Fassadendämmsysteme, Putze, Farben, Beschichtungen, Innenputze, Akustiksysteme, Bodensysteme und vieles mehr.
Das Unternehmen legt großen Wert auf Innovation, Nachhaltigkeit und Design und entwickelt kontinuierlich neue Technologien und Produkte, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Sto ist international tätig und hat Tochtergesellschaften und Vertriebspartner in vielen Ländern weltweit. Das Unternehmen hat eine starke Präsenz in Deutschland, ist aber auch europaweit sowie in Nordamerika tätig.
So sahen die Zahlen im Detail aus
Sto hat im ersten Quartal unter dem schlechten Wetter gelitten. Der Umsatz ging zurück, die Marge verbesserte sich allerdings. Sto setzte mit 362 Millionen EUR 2 % weniger um als im Vorjahresquartal. Die Rohertragsmarge ist auf 50,6 % um neun Basispunkte gestiegen. Die Umsatz und Gewinnprognose für das laufende Jahr bestätigte der Konzern.
Das sagen die Analysten
Montega bleibt bei der Einstufung ‘Kaufen’ und einem Kursziel von 260 EUR. Das Research-Unternehmen betont, dass der Anstieg der Umsätze für Innenbaumaterialien die Darstellung des Unternehmens unterstreicht. Das Unternehmen hatte die schwachen Zahlen mit den schlechten Witterungseinflüssen erklärt.
Fazit
Sto profitiert bei der Marge von niedrigeren Einkaufspreisen, aber leidet wie wir alle unter dem schlechten Wetter in Deutschland. Sto ist stark abhängig vom Deutschland-Geschäft. Da die Bauvorschriften hierzulande wohl weiter verschärft werden, dürfte Sto auch weiter wachsen können. Auch wenn nicht mehr so viel gebaut wird, wird wohl weiter gedämmt und renoviert.
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Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte
Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Sto.