Stem-Aktie: UBS stuft auf „Kaufen“ hoch und sieht nachhaltigen Gewinnumschwung

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Das Wichtigste in Kürze

  1. UBS hebt Stem von „Neutral“ auf „Kaufen“ an; das Kursziel bleibt bei 7 US-Dollar.
  2. Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Buchungen gegenüber dem Vorquartal um 39 Prozent und der Auftragsbestand um 18 Prozent.
  3. Der bereinigte EBITDA legte um 63 Prozent auf 6,2 Millionen US-Dollar zu; der Umsatz der PowerTrack-Software wuchs im Jahresvergleich um 11 Prozent.
  4. Am 25. September notierte die Aktie bei 3,75 Euro und lag damit 9,97 Prozent im Tagesplus, seit Jahresbeginn aber 70,47 Prozent im Minus.

Marktanalyse & Details

UBS setzt stärker auf Software und operative Hebel

Die Hochstufung stützt UBS auf Hinweise, dass Stem mit seiner softwareorientierten Strategie zunehmend profitabler werden könnte. Das zweite Quartal habe dafür bislang die deutlichsten Belege geliefert. Neben dem Zuwachs bei Buchungen und Auftragsbestand verweist die Bank auf das Wachstum der PowerTrack-Software und den höheren bereinigten EBITDA.

UBS erhöhte ihre Prognosen für den bereinigten EBITDA auf 22 Millionen US-Dollar für 2027 und 38,4 Millionen US-Dollar für 2028. Zuvor hatte die Bank 20,2 Millionen beziehungsweise 36,9 Millionen US-Dollar erwartet. Als Gründe nennt sie stärkere Wachstumsaussichten für PowerTrack und operative Hebel aus der angepassten Kostenbasis. Das Kursziel von 7 US-Dollar blieb unverändert.

Analysten-Einordnung

Dies deutet darauf hin, dass UBS die jüngsten Geschäftszahlen als möglichen Wendepunkt und nicht bloß als kurzfristige Verbesserung interpretiert. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass sich die Investmentthese zunehmend an der Umsetzung messen lassen muss: Entscheidend wird, ob Stem Buchungen und Auftragsbestand in wiederkehrende Softwareerlöse und dauerhaft höhere operative Gewinne überführen kann. Die Hochstufung ist ein positives Signal, beseitigt aber nicht das erhebliche Kursrisiko, das der starke Rückgang seit Jahresbeginn widerspiegelt.

UBS schätzt, dass der Markt für das zweite Quartal 2028 derzeit einen bereinigten EBITDA von rund 24 Millionen US-Dollar einpreist. Die eigene Prognose der Bank liegt mit 28 Millionen US-Dollar etwa 15 Prozent höher. Diese Lücke erklärt einen Teil der optimistischeren Einschätzung – sie hängt jedoch davon ab, dass Stem seine Wachstums- und Effizienzziele tatsächlich erreicht.

Fazit & Ausblick

Im Fokus stehen die nächsten Geschäftszahlen: Anleger dürften besonders auf die Entwicklung von PowerTrack, Buchungen, Auftragsbestand und bereinigtem EBITDA achten. Die vorliegenden Angaben enthalten keinen Termin für die nächste Veröffentlichung. Bis dahin bleibt die zentrale Frage, ob sich die von UBS erwartete nachhaltige Ergebnisverbesserung im operativen Geschäft bestätigt.

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