Southern Cross Gold Consolidated Aktie: Infill-Bohrungen liefern Spitzengehalte im Golden Dyke
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Southern Cross Gold meldet am 7. Oktober fünf Infill-Bohrungen im Golden-Dyke-Gebiet des Sunday-Creek-Projekts in Victoria.
- Bohrloch SDDSC225 traf 2,7 Meter mit 178,4 g/t Gold; SDDSC218 lieferte 6,8 Meter mit 49,8 g/t Gold.
- Engere Bohrabstände bestätigten bekannte Aderzüge und erweiterten die Mineralisierung nach Westen um 30 bis 50 Meter.
- Das 200.000-Meter-Bohrprogramm soll bis zum ersten Quartal 2027 laufen; Ergebnisse von 72 Bohrlöchern stehen noch aus.
Marktanalyse & Details
Hochgradige Abschnitte und zusätzliche Aderzüge
Southern Cross Gold Consolidated hat Ergebnisse aus fünf Infill-Bohrlöchern im zu 100 Prozent unternehmenseigenen Sunday-Creek-Projekt veröffentlicht. Die stärksten Goldabschnitte stammen aus SDDSC225 und SDDSC218: SDDSC225 durchteufte 2,7 Meter mit 178,4 Gramm Gold je Tonne, während SDDSC218 6,8 Meter mit 49,8 Gramm Gold je Tonne ergab. Die jeweiligen Goldäquivalent-Gehalte lagen bei 178,6 und 50,1 Gramm je Tonne.
Weitere Resultate ergänzen das Bild: SDDSC229 lieferte unter anderem 13,2 Meter mit 6,8 g/t Gold und 0,4 Prozent Antimon, entsprechend 7,9 g/t Goldäquivalent. In SDDSC221 wurden über einen Meter 198,9 g/t Gold gemeldet. Eine fünfte Bohrung, SDDSC236, brachte dagegen keine nennenswerten Abschnitte und hilft dem Unternehmen nach eigenen Angaben, die südliche Begrenzung des Systems einzuordnen.
Geologisches Modell wird dichter belegt
Der Schwerpunkt der Meldung liegt nicht allein auf einzelnen Spitzenwerten. Die Infill-Bohrungen verringerten den Abstand zwischen Bohrungen im untersuchten Block und bestätigten laut Unternehmen die Kontinuität mehrerer Aderzüge. Zugleich wurden bei SDDSC218 und SDDSC221 vier zuvor im Explorationsziel nicht erfasste Aderzüge durchteuft. Sie erweitern Golden Dyke um 30 bis 50 Meter nach Westen in Richtung des Christina-Gebiets.
Auch Antimon wurde in den Bohrkernen nachgewiesen. Im oberen Bereich von SDDSC218 erreichte ein Einzelwert 53,5 Prozent Antimon über 0,35 Meter; in größeren Tiefen dominiert laut Unternehmen zunehmend Gold. Diese räumliche Zonierung macht weitere Bohrungen und eine genauere geologische Modellierung wichtig, bevor sich Aussagen zur möglichen Abbauplanung ableiten lassen.
Analysten-Einordnung
Die Ergebnisse stärken vor allem die geologische These, dass hochgradige Kerne im Golden Dyke mit engeren Bohrabständen nachvollziehbar abgegrenzt werden können. Das ist für die spätere Bewertung einer Lagerstätte relevant, weil Kontinuität und Geometrie mindestens ebenso wichtig sind wie spektakuläre Einzelgehalte. Die veröffentlichten Abschnitte sind jedoch Bohrlängen, keine ausgewiesenen tatsächlichen Mächtigkeiten oder Mineralressourcen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung daher ein positives Explorationssignal, aber noch keinen Nachweis wirtschaftlicher Abbaubarkeit; insbesondere die sehr hohen Einzelwerte auf kurzen Intervallen sollten im Zusammenhang mit den breiteren Kompositabschnitten und den weiteren Bohrergebnissen betrachtet werden.
Umfang des laufenden Programms
Southern Cross beziffert die seit Ende 2020 bei Sunday Creek gemeldeten Arbeiten auf 288 Bohrlöcher mit insgesamt rund 140,8 Kilometern. Im aktuellen Programm sollen insgesamt 200.000 Meter gebohrt werden; es ist bis zum ersten Quartal 2027 angesetzt. Nach Unternehmensangaben stehen Ergebnisse von 72 Bohrlöchern noch aus. Die veröffentlichten Resultate sind Explorationsergebnisse und keine Schätzung von Mineralressourcen oder Reserven.
Fazit & Ausblick
Die nächsten Laborergebnisse und weitere Infill- sowie Step-out-Bohrungen werden zeigen, ob sich die bestätigte Kontinuität auf zusätzliche Bereiche von Sunday Creek übertragen lässt. Ein wichtiger nächster Prüfstein ist der Fortschritt des laufenden 200.000-Meter-Programms bis zum ersten Quartal 2027. Bis dahin bleibt die Bewertung des Projekts von der weiteren Abgrenzung der Mineralisierung und einer späteren wirtschaftlichen Prüfung abhängig.
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