Smartbroker Holding: 2025-Zahlen im Rahmen, PFOF-Wegfall keine Belastung, 100.000 Neukunden 2026

Smartbroker Holding AG

Kurzüberblick

Smartbroker Holding AG hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und zugleich einen Ausblick auf 2026 gegeben. Die Mitteilung kommt aus Berlin am 25. Februar 2026. Im Fokus stehen der Wegfall von Payment-for-Order-Flow (PFOF) sowie ein starkes Kundenzuwachstum, insbesondere im Neobroker-Segment SMARTBROKER+.

Die Eckdaten deuten darauf hin, dass 2025 im Rahmen der Guidance lag und 2026 ein weiteres Wachstum ansteht, während Kosteneinsparungen helfen, den Umsatzrückgang durch PFOF kompensieren zu können.

Marktanalyse & Details

Finanzdaten

Vorläufige Kennzahlen für 2025 zeigen einen Umsatz von ca. 69 Mio. Euro und ein EBITDA von ca. 0 Euro. Im Neobroker SMARTBROKER+ wurden rund 77.350 Neukunden gewonnen, knapp unter dem Ziel von 80.000.

  • Umsatz 2025 im Rahmen der Guidance (65–70 Mio. Euro)
  • EBITDA vor CAC operativ positiv, nach CAC bleibt Spielraum
  • Portalgeschäft bleibt stabil profitabel

Strategische Ausrichtung

Für 2026 plant Smartbroker ein deutlich beschleunigtes Kundenwachstum und erreicht das Ziel von 100.000 Neukunden für SMARTBROKER+. Das Marketingbudget steigt auf rund 12,5 Mio. Euro. Die Produkt- und Technologieoffensive setzt sich fort, mit Investitionen in IT, Data und KI sowie neuen Funktionen wie automatischer Reinvestition von Ausschüttungen, Absicherungsorders und Junior-Depots.

  • Kernziel: 100.000 neue SMARTBROKER+-Kunden 2026
  • Marketingbudget ca. 12,5 Mio. Euro
  • IT- und KI-Ausbau: +20 neue Mitarbeitende

Regulatorik & Wachstumspotenzial

Der Wegfall von PFOF-Zahlungen belastet das Umsatzniveau reduziert sich jedoch dank Kostenreduktionen nahezu vollständig. Ein Altersvorsorgedepot könnte bei regulatorischer Klarheit im Mai 2026 zusätzlichen Wachstumsschub liefern. Das Portalgeschäft bleibt stabil und soll 2026 ca. 28 Mio. Euro Umsatz und ca. 6 Mio. Euro EBITDA beisteuern.

Analysten-Einordnung: Die Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen; der Übergang zu einem PFOF-freien Modell wird durch Einsparungen und Produktdiversifizierung abgefedert. Für Anleger bedeutet dies, dass Smartbroker trotz regulatorischer Anpassungen auf einem moderat wachsenden Pfad bleibt. Die mittelfristige Planung zielt ab 2027 auf weiter steigende Neukundenzahlen (bis rund 130.000 pro Jahr) – falls Altersvorsorgeprodukte tatsächlich eingeführt werden. Die Schätzungen für 2026 empfehlen sich zwischen 66 und 72 Mio. Euro Umsatz mit einem operativen EBITDA von -1,5 bis +1,5 Mio. Euro; je nach regulatorischer Entwicklung und Kundenausgaben kann es Abweichungen geben.

Fazit & Ausblick

2025 zeigt sich im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen, während 2026 ein stärkeres Wachstum ankündigt. Regulatorische Klarheit zu Altersvorsorgeprodukten könnte zusätzliche Wachstumswege eröffnen. Wichtige Termine bleiben die Mai-Entscheidung zur Regulierung sowie die laufenden Quartalsberichte und die Jahreszahlen im Verlauf des Jahres 2026.

Hinweise zu diesem Inhalt

Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.

Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.

Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

Goldesel Community

Jetzt kostenlos der Goldesel Community beitreten

  • Sichere dir kostenlosen Zugang zu täglichen Börseninfos
  • Deutschlands beste Trading-Community - Sei ein Teil von uns