RadNet Aktie: Umsatzprognose steigt, bleibt aber unter Analystenkonsens

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Das Wichtigste in Kürze

  1. RadNet meldet für das dritte Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 638,3 Mio. US-Dollar, knapp unter dem Konsens von 639,21 Mio. US-Dollar.
  2. Das bereinigte Ergebnis je Aktie liegt mit 0,30 US-Dollar über der Erwartung von 0,22 US-Dollar.
  3. Der Umsatz wächst im Jahresvergleich um 22,1 Prozent, das bereinigte EBITDA um 23,8 Prozent.
  4. RadNet hebt die Jahresprognose für Umsatz und bereinigtes EBITDA an, bleibt beim Umsatz aber unter dem Konsens von 2,51 Mrd. US-Dollar.

Marktanalyse & Details

Quartalszahlen: Umsatz knapp verfehlt, EPS deutlich übertroffen

RadNet erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 638,3 Mio. US-Dollar. Damit lag das Unternehmen leicht unter den erwarteten 639,21 Mio. US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,30 US-Dollar übertraf dagegen den Konsens von 0,22 US-Dollar.

Gegenüber dem Vorjahresquartal legte der Gesamtumsatz um 22,1 Prozent zu. Das bereinigte EBITDA stieg um 23,8 Prozent; die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich um 23 Basispunkte. Im Digital-Health-Segment wuchs der Umsatz um 32,6 Prozent.

Jahresprognose angehoben

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet RadNet nun einen Umsatz von 2,385 bis 2,435 Mrd. US-Dollar. Zuvor hatte die Spanne bei 2,37 bis 2,42 Mrd. US-Dollar gelegen. Die Prognose für das bereinigte EBITDA steigt von 345 bis 358 Mio. auf 350 bis 363 Mio. US-Dollar. Der Umsatzkonsens von 2,51 Mrd. US-Dollar liegt weiterhin über der neuen Unternehmensspanne.

Analysten-Einordnung: Die angehobenen Prognosen und das über den Erwartungen liegende bereinigte EPS sprechen für operative Dynamik. Dazu passen das Wachstum beim bereinigten EBITDA und die verbesserte Marge. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch kein uneingeschränktes Entwarnungssignal: Der Quartalsumsatz verfehlte den Konsens knapp, und auch die angehobene Jahresumsatzspanne bleibt unter der Markterwartung. Entscheidend wird daher sein, ob RadNet das starke Wachstum in den verbleibenden Quartalen in zusätzliche Erlöse umsetzen kann.

Wachstumstreiber

Als Faktoren für die Quartalsentwicklung nannte das Unternehmen unter anderem eine bessere Auslastung bestehender Bildgebungszentren, neue Standorte, Zukäufe und den Ausbau von Partnerschaften mit Gesundheitssystemen. Auch die Verschiebung des Geschäftsmixes hin zu fortgeschrittener Bildgebung sowie verbesserte Erstattungen durch kommerzielle Kostenträger trugen laut Unternehmen zum Wachstum bei.

Fazit & Ausblick

RadNet geht mit einer höheren Umsatz- und EBITDA-Prognose aus dem dritten Quartal, muss beim Umsatz aber weiterhin die Lücke zum Konsens schließen. Für die weitere Einordnung sind die Entwicklung der Auslastung und des Digital-Health-Geschäfts sowie die nächsten Quartalszahlen maßgeblich.

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