Premier American Uranium startet 2026 Arbeitsprogramm für Cebolleta: 1,1 Mio. USD für bessere Ausbeute

Premier American Uranium Inc.

Kurzüberblick

Premier American Uranium Inc. (PUR; TSXV: PUR, OTCQB: PAUIF) hat am 27. März 2026 Details zum Arbeitsprogramm 2026 für das Uranprojekt Cebolleta in New Mexico veröffentlicht. Der Plan richtet sich darauf, zentrale Annahmen der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) 2025 zu schärfen – mit Fokus auf die metallurgische Ausbeute aus dem Haufenlaugungsverfahren.

Die Arbeiten sind als technischer Optimierungs- und Testzyklus angelegt: Probenahmen und gezielte Bohrungen sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen werden, parallel startet im Mai 2026 eine 42-wöchige Laboruntersuchungskampagne. Die daraus abgeleiteten Ergebnisse sollen in eine aktualisierte PEA einfließen, deren Fertigstellung für Q1 2027 vorgesehen ist.

Marktanalyse & Details

Budget und Zielbild: Werthebel über die Heap-Leach-Ausbeute

Das Projektbudget für 2026 umfasst rund 1,1 Mio. US-Dollar. Es wird in drei zentrale Bausteine investiert:

  • Massenprobenahmen von mineralisierten Oberflächenaufschlüssen (u. a. aus der St. Anthony-Mine) sowie Probenfluss an das Labor.
  • Gezielte Bohrungen mit bis zu 16 neuen Bohrlöchern (repräsentatives Material für Untertagebereiche).
  • Umfassende metallurgische Tests, um Ausbeuteannahmen der PEA 2025 zu überprüfen und zu erhöhen.

Die metallurgischen Arbeiten werden von Hazen Research im unabhängigen US-Labor-Setting durchgeführt, geleitet durch den Metallurgieingenieur Dr. Terry McNulty.

Konkreter Zeitplan: Von Proben bis zur Labor-Kampagne

  • März 2026: Hand-Probenahmen großer Materialmengen von Oberflächenaufschlüssen; Versand Mitte März an das Labor.
  • Ende April bis Juni 2026: Start und Abschluss der Bohrungen, danach weitere Probenlieferungen an Hazen.
  • Mai 2026: Beginn der 42-wöchigen Laboruntersuchungen.

Geplant sind mineralogische Charakterisierung, Flaschenroll-Ausbeutetests sowie Langzeitsäulenlaugung, um die Wirksamkeit unterschiedlicher Oxidationsmittel, Auslaugungsmittel und Dosierungen zu prüfen. Das ist entscheidend, weil bei Haufenlaugung die reale Rückgewinnung häufig den wirtschaftlichen Endpunkt dominiert.

Analysten-Einordnung: Warum die Ausbeute für den NPV der Schlüssel sein könnte

Dies deutet darauf hin, dass Premier American Uranium den wahrscheinlichsten Werthebel gezielt adressiert: die Uranrückgewinnung. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass nicht nur Reserven und Ressourcengröße im Fokus stehen, sondern die reale Prozessleistung. Die PEA 2025 nennt für das Basisszenario eine metallurgische Ausbeute von 80 %; die Sensitivitätsanalyse zeigt, dass eine Erhöhung auf 90 % den Nettovermögenswert nach Steuern (8 %) um etwa 90 % steigern könnte – von 84 Mio. US-Dollar auf 159 Mio. US-Dollar. Genau deshalb sind die Säulenlaugungsergebnisse 2026/2027 für die Marktstory besonders relevant.

Gleichzeitig bleibt wichtig: Die PEA 2025 ist als vorläufig beschrieben und basiert auf abgeleiteten bzw. geologisch als zu spekulativ eingestuften Ressourcen. Eine bessere Ausbeute in Labor- oder Pilottests ist daher ein positives Signal, ersetzt aber nicht die spätere Bestätigung unter Projektbedingungen, die Vollständigkeit der Kostenannahmen sowie die Umstellung auf wirtschaftlich einsetzbare Reserven.

Einordnung der PEA-Logik: Produktion, Preishebel und wirtschaftliche Kennzahlen

Die PEA 2025 sieht eine potenzielle Betriebsdauer von 13 Jahren vor. Durchschnittlich wären 1,4 Mio. Pfund U3O8 pro Jahr geplant, mit einer Spitzenproduktion von 2,0 Mio. Pfund und einer Gesamtproduktion von 18,1 Mio. Pfund über die Laufzeit. Bei einem Uranpreis von 90 US-Dollar je Pfund ergibt sich ein Barwert nach Steuern (8 %) von 83,9 Mio. US-Dollar und eine interne Rendite nach Steuern von 17,7 %.

Auch der Preishebel wird in der Studie hervorgehoben: Der NPV nach Steuern (8 %) könnte bei 100, 125 und 150 US-Dollar je Pfund auf 154, 325 bzw. 488 Mio. US-Dollar steigen. In der Praxis hängt die tatsächliche Realisierbarkeit jedoch stark davon ab, ob die metallurgischen Annahmen nach den 2026er Tests bestätigt werden.

Fazit & Ausblick

Mit dem 1,1-Mio.-US-Dollar-Arbeitsprogramm 2026 setzt Premier American Uranium bei Cebolleta konsequent auf die Prozessoptimierung – vor allem auf die Frage, wie hoch die Uranrückgewinnung im Haufenlaugungsansatz tatsächlich ausfällt. Für den nächsten Schritt wird entscheidend sein, ob die geplante 42-wöchige Labor-Kampagne in den Zielparametern messbare Fortschritte liefert und damit die Grundlage für eine aktualisierte PEA bis Q1 2027 verbessert.

Anleger sollten besonders auf zwei Punkte achten: die tatsächliche erreichbare Ausbeute aus den Säulenlaugungstests sowie die Ableitung auf wirtschaftliche Kennzahlen (NPV/IRR) in der kommenden PEA-Version. Der Zeitplan der Feld- und Laborarbeiten bildet dafür den unmittelbaren Erwartungshorizont.

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