Microsoft Aktie: Netflix zieht Xbox-Angebot nach 800-Millionen-Gegenforderung zurück
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Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Netflix soll Microsoft 500 Millionen US-Dollar für Lizenzen zur Verfilmung von Xbox-Spielen angeboten haben.
- Xbox-Chefin Asha Sharma konterte laut einem Medienbericht mit einer Forderung von 800 Millionen US-Dollar.
- Netflix zog sein Angebot daraufhin zurück; ein Lizenzvertrag kam zunächst nicht zustande.
- Microsoft hatte erst Wochen zuvor eine Einheit für Adaptionen eigener Spiele gestartet.
Marktanalyse & Details
Verhandlungen über Xbox-Spielwelten
Netflix wollte sich dem Bericht zufolge die Rechte sichern, Xbox-Spiele für den Streamingdienst zu adaptieren. Microsofts Xbox-Chefin Asha Sharma soll das Angebot über 500 Millionen US-Dollar mit einer Gegenforderung von 800 Millionen US-Dollar beantwortet haben. Netflix nahm sein Angebot anschließend zurück. Die Angaben beruhen auf einem Medienbericht; eine Vereinbarung wurde nicht bekannt.
Microsoft baut die Verwertung seiner Spielemarken aus
Der Vorstoß fällt in eine Phase, in der Microsoft die Nutzung seiner Spielemarken über Konsolen und Abonnements hinaus ausweiten will. Wochen zuvor hatte der Konzern eine Einheit gestartet, die Adaptionen seiner Videospiele betreuen soll. Filme und Serien könnten bekannte Xbox-Marken einem größeren Publikum zugänglich machen, zugleich hängen mögliche Erlöse aber von Lizenzbedingungen und der Nachfrage nach den jeweiligen Produktionen ab.
Analysten-Einordnung: Die Gegenforderung signalisiert, dass Microsoft den Wert seiner Spielemarken bei einer möglichen Verwertung außerhalb des Gaming-Geschäfts hoch ansetzt. Dies deutet darauf hin, dass der Konzern zunächst attraktive wirtschaftliche Bedingungen sichern will, statt Rechte kurzfristig zu vergeben. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung jedoch noch keinen zusätzlichen Umsatz: Solange kein Vertrag zustande kommt, bleibt der mögliche Beitrag von Adaptionen zu Microsofts Geschäft offen.
Fazit & Ausblick
Entscheidend ist, ob Microsoft und Netflix oder andere Partner die Gespräche zu Bedingungen wieder aufnehmen, die beide Seiten akzeptieren. Ein konkreter Zeitplan oder ein neuer Abschluss wurde nicht genannt. Bis dahin bleibt die Entwicklung eine strategische Möglichkeit für Microsofts Spielemarken, aber kein bestätigter Lizenzdeal.
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