Iran-Krieg treibt USD hoch – EUR/USD rutscht auf rund 1,17

Euro / US Dollar (EUR/USD) AI Generated

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Kurzüberblick

Der Iran-Konflikt dominiert den Wochenstart am Devisenmarkt. Die Unsicherheit erhöht die Nachfrage nach dem US-Dollar, während der EUR/USD unter Druck bleibt. Im US-Handel notierte der Euro zuletzt rund 1,17 USD je Euro, die Spanne reichte von 1,169 bis 1,171 USD.

Marktanalyse & Details

Finanzdaten

  • EUR/USD zuletzt rund 1,1703 USD je Euro; Tagestief 1,1698
  • EUR/CHF 0,9057 CHF je Euro
  • Brent-Öl ca. 78,3 USD/Barrel; US-Öl (WTI) ca. 71,71 USD
  • Gold nahe 5.400 USD je Feinunze

Strategische Ausrichtung

  • Fed könnte bei Ölpreissignalen restriktiver handeln als die EZB; EZB bleibt konjunkturabhängig
  • SNB-Raum begrenzt, der Franken bleibt als sicherer Hafen gefragt
  • Der Verlauf des Iran-Krieges sowie die Dauer der Ölexporteinfälle entscheiden über die nächste Richtung von EUR/USD

Analysten-Einordnung: Thu Lan Nguyen von der Commerzbank erklärt, dass der USD in Kriegssituationen typischerweise stärker nachgefragt wird, weil viele grenzüberschreitende Kredite und Anleihen in USD denominiert sind. Für Anleger bedeutet dies, dass USD-Positionen und sichere Häfen wie der Franken im Fokus bleiben, bis Klarheit über Kriegdauer und Ölpreise entsteht. Die Zinspolitik der Fed könnte bei anhaltend höheren Ölpreisen eher restriktiv ausfallen als die der EZB.

Fazit & Ausblick

In den kommenden Tagen dürften geopolitische Entwicklungen, Ölpreissignale und neue Inflationsdaten der Eurozone die Devisenmärkte weiter bewegen. Anleger sollten Risikopositionen sorgfältig prüfen und Absicherungen in USD oder CHF in Erwägung ziehen. Wichtige Termine sind die Veröffentlichung der Eurozone-Inflationsdaten für Februar am Dienstag sowie weitere EZB-Aussagen in dieser Woche.

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