Iran-Krieg treibt USD hoch: EUR/USD fällt auf rund 1,17 – Anleger prüfen Absicherung
Aktien im Artikel
Kurzüberblick
Der Iran-Konflikt dominiert den Wochenstart am Devisenmarkt. Die damit verbundene Unsicherheit treibt die Nachfrage nach dem US-Dollar, während der EUR/USD unter Druck bleibt. Im US-Handel lag der EUR/USD zuletzt rund 1,1700 USD je Euro, innerhalb einer Spanne von 1,1690 bis 1,1710 USD.
Investoren beobachten Ölpreise, Inflationsdaten und geldpolitische Signale, während sich die Märkte auf mögliche Eskalationen vorbereiten.
Marktanalyse & Details
Aktuelle Kursentwicklung
EUR/USD zuletzt rund 1,1700 USD je Euro; Tagestief 1,1698, Hoch 1,1710. EZB-Referenzkurs: 1,1698 USD pro Euro. Der Dollar kostete damit rund 0,8548 Euro.
Rohstoffe & Märkte
- Brent-Öl ca. 78,3 USD/Barrel; US-Öl (WTI) ca. 71,71 USD
- Gold ca. 5.343 USD je Feinunze
Strategische Ausrichtung
- Fed könnte bei Ölpreissignalen restriktiver handeln als die EZB; EZB bleibt konjunkturabhängig.
- SNB-Raum begrenzt; der Franken bleibt als sicherer Hafen gefragt.
- Der Verlauf des Iran-Krieges und die Dauer der Ölexporte entscheiden über die nächste Richtung von EUR/USD.
Analysten-Einordnung
Analysten-Einordnung: Thu Lan Nguyen von der Commerzbank erläutert, dass der USD in Kriegssituationen typischerweise stärker nachgefragt wird, weil viele grenzüberschreitende Kredite und Anleihen in USD denominiert sind. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass USD-Positionen und sichere Häfen wie der Schweizer Franken im Fokus bleiben, bis Klarheit über Kriegdauer und Ölpreise entsteht. Die Zinspolitik der Fed könnte bei anhaltend höheren Ölpreisen restriktiver ausfallen als die der EZB.
Fazit & Ausblick
In den kommenden Tagen könnten geopolitische Entwicklungen, Ölpreissignale und Inflationsdaten der Eurozone die Devisenmärkte weiter bewegen. Anleger sollten Risikopositionen sorgfältig prüfen und Absicherungen in USD oder CHF in Erwägung ziehen. Wichtige Termine sind die Veröffentlichung der Eurozone-Inflationsdaten für Februar am Dienstag sowie weitere EZB-Aussagen in dieser Woche.
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