Baker Hughes meldet steigende US-Bohraktivität: Rig Count wächst auf 591

Baker Hughes Inc. 'A' AI Generated

Kurzüberblick

  • Der US-Rig Count stieg in der Woche bis zum 11. September 2026 um drei auf 591 Bohranlagen.
  • In den USA legten Öl-Rigs um eine auf 450 und Gas-Rigs um zwei auf 132 zu.
  • Kanadas Rig Count erhöhte sich ebenfalls um drei auf 207 Anlagen.
  • Gegenüber dem Vorjahr liegen die USA 52 und Kanada 21 Rigs im Plus.

Marktanalyse & Details

US-Bohraktivität zieht moderat an

Baker Hughes registrierte in den USA insgesamt 591 aktive Bohranlagen. Davon entfielen 450 auf Öl-Rigs, 132 auf Gas-Rigs und neun auf sonstige Anlagen. Der Zuwachs gegenüber der Vorwoche verteilt sich damit sowohl auf den Öl- als auch auf den Gasbereich.

Besonders aussagekräftig ist der Jahresvergleich: Der US-Rig Count liegt 52 Anlagen über dem Vorjahreswert von 539. Die Zahl der Öl-Rigs erhöhte sich binnen Jahresfrist um 34, die Gas-Rigs um 14 und die sonstigen Anlagen um vier. Im Offshore-Bereich blieb die Zahl mit acht Rigs unverändert, liegt damit aber fünf unter dem Vorjahresniveau.

Kanada mit breiterem Wochenplus

In Kanada stieg die Zahl der aktiven Anlagen auf 207. Öl-Rigs legten um eine auf 141 zu, Gas-Rigs um drei auf 65. Bei den sonstigen Anlagen gab es einen Rückgang um eine auf eine Anlage. Im Jahresvergleich ergibt sich dennoch ein Plus von 21 Rigs: Öl liegt 15, Gas sechs Anlagen über dem Vorjahresstand, während die sonstige Kategorie unverändert ist.

Analysten-Einordnung

Dies deutet darauf hin, dass die nordamerikanische Bohraktivität kurzfristig stabil bis leicht expansiv bleibt. Für Baker Hughes ist das grundsätzlich ein konstruktives Signal für die Nachfrage nach Bohrtechnik, Ölfeldservices und zugehörigen Dienstleistungen. Der Anstieg ist jedoch moderat und die unveränderte US-Offshore-Aktivität zeigt, dass nicht alle Teilmärkte gleichermaßen vom Aufwärtstrend profitieren.

Die Aktie notierte am 11. September 2026 bei 49,385 Euro und lag 3,03 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn steht sie dennoch 27,35 Prozent höher. Die negative Tagesbewegung lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig mit dem Rig-Count-Bericht erklären; für die fundamentale Bewertung bleibt entscheidend, ob sich die höhere Aktivität in steigenden Aufträgen, Umsätzen und Margen niederschlägt.

Fazit & Ausblick

Der Wochenbericht bestätigt eine robuste nordamerikanische Bohrbasis mit Zuwächsen in den US-Öl- und Gasfeldern sowie in Kanada. Anleger sollten die kommenden wöchentlichen Rig-Count-Daten und insbesondere die Entwicklung der US-Offshore-Aktivität beobachten. Nachhaltige Kursimpulse für Baker Hughes dürften letztlich davon abhängen, ob die höhere Zahl aktiver Anlagen in bessere Geschäftszahlen übersetzt wird.

Hinweise zu diesem Inhalt AI Modified — Inhalt mit Unterstützung von KI erstellt

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