adidas-CEO Gulden kauft Aktien: 508.569 Euro-Insiderdeal nach Rekordquartal und Prognoseanhebung
Kurzüberblick
Der Vorstandsvorsitzende von adidas, Bjørn Gulden, hat am 31. Juli 2026 eigene Aktien des Dax-Konzerns im Wert von rund 508.569 Euro gekauft. Die Transaktion erfolgt nur einen Tag, nachdem adidas mit einem Rekordumsatz von 6,7 Milliarden Euro im zweiten Quartal aufwartete und die Jahresprognose anhob. Der Kurs der Aktie notiert am Morgen nach der Meldung bei 79 Euro und damit 2,6 Prozent im Plus, bleibt aber mit einer negativen Jahresperformance von minus 5,39 Prozent unter Druck.
Marktanalyse & Details
Insiderdeal mit Signalwirkung
Laut einer Pflichtmeldung vom 31. Juli 2026 erwarb Bjørn Gulden 3.200 adidas-Aktien zu einem Stückpreis von 158,93 Euro. Das Gesamtvolumen des Kaufs beläuft sich auf 508.569,05 Euro. Innerhalb kürzester Zeit nach der Veröffentlichung der starken Quartalszahlen sendet der CEO damit ein klares Vertrauenssignal an den Markt.
Analysten-Einordnung: Dieser Insiderkauf ist bemerkenswert, weil er in einer Phase erfolgt, in der die Aktie trotz hervorragender Geschäftszahlen zuletzt stark unter Druck geraten war. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass die Unternehmensführung den jüngsten Kursrückgang als Übertreibung ansieht und intern von einer nachhaltigen Erholung ausgeht. Solche Käufe gelten als eines der stärksten Signale für fundamental orientierte Investoren.
Rekordquartal trotz hoher WM-Investitionen
adidas steigerte im zweiten Quartal 2026 die währungsbereinigten Erlöse um 14 Prozent auf rekordhohe 6,7 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte um fünf Prozent auf 574 Millionen Euro zu – und das, obwohl das Unternehmen 212 Millionen Euro mehr als im Vorjahr in Marketingkampagnen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft steckte. Markenpartner wie Lionel Messi, Timothée Chalamet und Bad Bunny halfen dabei, die erfolgreichste Kampagne der Unternehmensgeschichte mit über neun Milliarden Views zu realisieren.
Prognoseanhebung und Ausblick
Vorstandschef Bjørn Gulden hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an: Statt eines hohen einstelligen Wachstums erwartet adidas nun ein währungsbereinigtes Plus von neun bis zehn Prozent. Das operative Ergebnis soll weiterhin auf rund 2,3 Milliarden Euro steigen. Zusätzlich läuft ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro, von dem in der ersten Jahreshälfte bereits 525 Millionen Euro umgesetzt wurden.
Führungswechsel an der Finanzspitze
Parallel zu den starken Zahlen gab der Konzern einen Wechsel im Finanzvorstand bekannt: Birgit Kretschmer wird zum 1. September 2026 in den Vorstand einziehen und zum Jahresende die Nachfolge des langjährigen CFO Harm Ohlmeyer antreten. Ohlmeyer verlässt adidas nach fast 30 Jahren im Unternehmen.
Fazit & Ausblick
Der massive Insiderkauf von CEO Gulden verleiht den starken Quartalszahlen zusätzliches Gewicht. Die adidas-Aktie bleibt mit einem geschätzten KGV von rund 19 für 2026 moderat bewertet, während das Unternehmen von einer außergewöhnlichen Marken- und Produktdynamik profitiert. Anleger sollten die Entwicklung im zweiten Halbjahr beobachten, insbesondere ob sich der positive Trend im Direct-to-Consumer-Geschäft mit einem Wachstum von 25 Prozent fortsetzt und ob potenzielle US-Zollrückerstattungen von bis zu 300 Millionen Dollar den Gewinn zusätzlich beflügeln. Die nächste wichtige Berichterstattung folgt mit den Neunmonatszahlen im Oktober 2026.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.