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Lars Weigand in Börsennews

11.04.2026 13:33

Blogartikelbild Meta mit neuem KI-Modell, Software weiter unter Druck & diese Aktie könnte explodieren

Meta mit neuem KI-Modell, Software weiter unter Druck & diese Aktie könnte explodieren

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts “Aktientalk” sprechen unser Goldesel Michael Flender und Daniel von Investflow über den Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA und die damit verbundene Rallye an den Märkten.

Außerdem geht es um die neue KI von Meta und einen Aktionärsbrief von Amazon CEO Andy Jassy an seine Aktionäre.

Michael und Daniel blicken außerdem erneut auf den stark abgestraften Softeware-Sektor und Michael setzt eine deutsche Aktie ganz oben auf die Watchlist.

Warum die neue Meta-KI am Markt gut ankam, was Andy Jassy seinen Aktionären in Aussicht stellte und welche Aktie Michael nun spannend findet, das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Episode bei Apple PodcastSpotify oder direkt bei Youtube.

Iran-Krieg – Waffenstillstand & Relief-Rallye

Der Markt hat in der letzten Woche sehr deutlich reagiert, insbesondere um Deadlines herum. Als sich zuletzt eine Waffenstillstands-Einigung abzeichnete, kam es zu einer regelrechten Relief Rallye. Das hatte zwei Effekte:

  • Aktien, die zuvor stark abgestraft wurden, drehten oft brutal nach oben (teilweise bis zu 10 % im Plus).
  • Gleichzeitig blieb das Gesamtbild fragil, weil nicht klar ist, wie nachhaltig der Frieden wirklich ist.

Der Gedanke dahinter ist simpel: Wenn ein Worst-Case Szenario bereits “eingepreist” ist, kann jede Teilerleichterung den Markt kurzfristig hochziehen. Ob das ein Trendwechsel ist, steht auf einem anderen Blatt. Gerade weil sich die Details immer wieder verschieben, zum Beispiel beim Thema Libanon und Schiffsrouten. Auch die Aussage, dass die Straße von Hormus nicht in dem Maß geöffnet ist, wie es an anderer Stelle dargestellt wurde, zeigt: Es bleibt ein Hin und Her.

Software fällt weiter: Warum die Abschläge gerade so brutal wirken

Während viele Bereiche (zum Beispiel Infrastruktur oder Chiphersteller) sich nicht verstecken mussten, traf es Software besonders hart. Im Tech-Bereich gab es zwar mehrere Meldungen, aber das Muster war auffällig: Viele Softwarewerte wurden weiter abverkauft.

Ein paar Beispiele, die im Marktkontext genannt wurden:

  • CrowdStrike deutlich unter Druck wegen Konkurrenz durch KI-Anwendungen
  • ServiceNow bekommt negative Analysten-Updates
  • DataDog, Autodesk, Shopify, Workday, Adobe waren ebenfalls unter Druck

Die Kernfrage lautet hier: Warum werden Unternehmen verkauft, obwohl sie operativ nicht “weggebrochen” sind? Die Antwort liegt weniger in den einzelnen Quartalen, sondern im Bewertungsgefühl des Markts: Viele Anleger preisen aktuell ein, dass es zukünftig schwierig wird, die Budgets zu verteidigen, besonders in Softwarebereichen, die nicht klar als KI-nativ oder KI-unverzichtbar wahrgenommen werden.

Adobe unter 200 Euro: Wenn “günstig” weiter fällt

Aktienverlinkung: US00724F1012

Besonders symbolisch ist hier Adobe. Der Kurs rutschte weiter, und auf der Bewertungsseite sieht es sogar noch “günstiger” aus als man es ohnehin schon für unmöglich hielt.

Das ist ein wichtiges Lehrstück: Selbst wenn Kennzahlen “günstig” aussehen, kann der Markt weiterhin sagen: “Wir glauben nicht mehr an die Wachstumsqualität in der Zukunft.”

Und genau da wird es interessant. Denn viele Unternehmen liefern weiter solide, aber die Aktie fällt im Extremfall trotzdem weiter. Nicht, weil das Unternehmen kaputt ist, sondern weil die Erwartungen sinken und der Markt neue Unsicherheiten einpreist.

ServiceNow: UBS stuft ab, Aktie fällt

Aktienverlinkung: US81762P1021

Ein zentrales Beispiel für den Software-Downtrend ist ServiceNow. Die UBS hat die Aktie von Kaufen auf Neutral abgestuft und das Kursziel stark reduziert. Die Begründung: Es gibt Berichte über Budgetdruck bei nicht KI-zentrierter Anwendungssoftware, und der Ergebnis-Beat beim Gewinnwachstum soll geringer ausfallen als üblich.

Der Ton ist dabei entscheidend: Selbst wenn der Analyst sagt, die Bewertung sei fair, ist eine Abstufung eine Signalwirkung. Kurzfristig heißt das: Die Aktie steht weiter unter Druck, bis der Markt wieder Vertrauen findet.

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Meta stellt neues KI-Modell vor: Muse Spark als Wendepunkt

Aktienverlinkung: US30303M1027

Meta hat ein neues KI-Modell vorgestellt, Muse Spark. Der Markt reagierte positiv, die Aktie konnte deutlich zulegen.

Hier die Gründe in der Übersicht:

  • Muse Spark ist proprietär, also kein offenes Modell im klassischen Sinn.
  • Meta positioniert sich damit stärker in Richtung eines geschlossenen Systems und schützt damit Investitionen.
  • Es gibt spezialisierte Modi wie “Thinking”, die an bekannte Konzepte aus der KI-Welt erinnern.
  • Der Ausblick auf Monetarisierung war ebenfalls wichtig: Private APIs, KI-gestütztes Shopping und Werbetools.
  • Zusätzlich wurde ein langfristiger Vertrag mit CoreWeave genannt, um Zugriff auf Grafikprozessoren zu sichern.

Wichtig ist dabei: Gerade weil Meta Werbung als Kerngeschäft hat, kann KI dort sehr schnell Marge und Effizienz beeinflussen. Personalisierte Kampagnen in Echtzeit klingt banal, ist aber genau die Art von Stellschraube, die große Plattformen oft besonders schnell skalieren können.

Somit könnte Meta nun einen strategischen Wendepunkt erreicht haben: weg von “Open Source” in eine klarere, monetarisierbare Richtung. Auch der Vergleich, dass Muse Spark in bestimmten Aufgaben besser sein soll als Modelle wie GPT-4 oder Gemini, hat die Reaktion weiter verstärkt.

Intel mit starkem Signal: Google setzt mehrere Chip-Generationen ein

Aktienverlinkung: US4581401001

Neben Meta war auch Intel ein Thema, weil die Partnerschaft mit Google ausgebaut wurde. Konkret: Google soll mehrere Generationen von Intel Chips für seine KI-Rechenzentren verwenden, um Strom und Infrastruktur für KI-Workloads abzudecken. Die Intel-Aktie konnte deutlich profitieren.

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Amazon: KI-Umsätze, eigene Chips und ein möglicher Stimmungswechsel

Aktienverlinkung: US0231351067

Amazon könnte nach monatelanger Seitwärtsphase vor einer Kursexplosion stehen. Die Aktie ist zuletzt wieder etwas zum Leben erwacht.

Hintergrund ist ein Aktionärsbrief von Andy Jassy (Amazon-CEO). Darin gab er Einblicke in KI-Umsätze und die Art, wie Amazon KI-Infrastruktur monetarisiert und gleichzeitig Kosten strukturell senkt.

Die wichtigsten Punkte

  • Über 15 Milliarden Umsatz stammen bereits aus dem Bereich KI.
  • Es gibt weiterhin Kapazitätsengpässe, was der Markt meist lieber hört als “Nachfrage bricht weg”.
  • Die Nachfrage nach den eigenen Chips Trainium, Graviton und Nitro ist weiter sehr hoch.
  • Trainium 2 sei bereits ausverkauft, Trainium 3 fast vollständig gezeichnet, Trainium 4 schon weitgehend reserviert.
  • Außerdem: Amazon hat über die eigene Hardware-Strategie indirekt eine Alternative zu Nvidia stärker im Blick, was bei Nvidia-Aktien Skepsis oder zumindest Diskussion erzeugen kann.

Auch der Robotik- und Grocery-Bereich wurde im Aktionärsbrief erwähnt: eine Million Roboter, sehr gutes Wachstum im Grocerygeschäft und schnelle Liefermodelle. Amazon feuert aus allen Rohren.

Auto1 als Beispiel für operatives Potenzial gegen Short-Sentiment

Aktienverlinkung: DE000A2LQ884

Auto1 ist bei Michael gerade ganz oben auf der Watchlist, weil es nach einem Rücksetzer laut Analysten und Managementgesprächen wieder Luft für Wachstum geben kann. Shortseller-Aktivität könnte ebenfalls ein Treiber für rasante Kursanstiege werden, wenn Positionen eingedeckt werden.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse investiert: Auto1.

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