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Cybersecurity Spezial: Das Marktpotenzial und Zukunftsaussichten von Zero Trust

In unserer letzten Cybersecurity-Spezialreihe haben wir uns auf den Endpunktsicherheitsmarkt konzentriert, dessen Zukunftsaussichten beleuchtet und zwei Unternehmen genauer betrachtet. Heute setzen wir diese Reihe fort und vertiefen das Thema Zero Trust. Unser Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis von Zero Trust zu entwickeln, das aktuelle Marktpotenzial zu erforschen, das zukünftige Wachstumspotenzial in dieser Branche zu bewerten und schließlich den Markt in verschiedene Bereiche zu unterteilen.

Im Gegensatz zur ersten Reihe werden wir das Thema Zero Trust in zwei Teilen behandeln. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die grundlegenden Aspekte, während wir im nächsten Beitrag führende börsennotierte Unternehmen im Zero-Trust-Cybersecurity-Sektor beleuchten werden und eine Analyse der Zscaler-Aktie vornehmen. Doch zunächst stellt sich die folgende Frage:

Was ist Zero Trust?

Zero Trust ist ein Sicherheitskonzept, das auf dem Grundsatz “Never trust, always verify” basiert. Es wurde erstmals 1994 von Stephen Paul Marsh in seiner Doktorarbeit definiert. John Kindervag von Forrester Research popularisierte den Begriff “Zero Trust” im Kontext der Cybersicherheit im Jahr 2010​​. Zero Trust versteht sich als Antwort auf die Herausforderungen moderner IT-Umgebungen, die durch dezentrale Strukturen, Cloud-Nutzung und flexible Arbeitsmodelle geprägt sind​​.

Quelle: Canva.com

In einer Zero-Trust-Architektur wird keinem Nutzer, Gerät oder Dienst automatisch vertraut. Stattdessen erfordert jeder Zugriffsversuch auf Netzwerkressourcen eine kontinuierliche Authentifizierung und Autorisierung. Das Modell geht davon aus, dass Bedrohungen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Netzwerks existieren können. Daher ist die kontinuierliche Überprüfung und Validierung von Nutzern und ihren Geräten entscheidend. Dieses Verfahren, das sich durch seine hohe Transparenz und genaue Überwachung aller Netzwerkaktivitäten auszeichnet, geht über traditionelle Sicherheitsmaßnahmen hinaus.

Die Zero-Trust-Architektur

Eine umfassend umgesetzte Zero-Trust-Architektur trägt wesentlich dazu bei, die Angriffsfläche einer Organisation zu verkleinern, die Ausbreitung von Bedrohungen innerhalb des Netzwerks zu verhindern und das Risiko von Sicherheitslücken zu minimieren. Hierfür wird häufig eine proxy-basierte Struktur verwendet, die Nutzer direkt mit Anwendungen verbindet und nicht einfach Zugriff auf das gesamte Netzwerk gewährt. Dadurch ist es möglich, vor der Freigabe oder Blockierung einer Verbindung zusätzliche Sicherheitskontrollen durchzuführen.

Um sicherzustellen, dass keine Entität oder Ressource im Netzwerk blindlings Vertrauen genießt, setzt eine effektive Zero-Trust-Architektur bei jeder Zugriffsanfrage spezifische Kontrollmechanismen ein. Dieser Prozess besteht aus drei Schritten:

  1. Verifizierung – Ermittlung von Identität und Kontext: Unabhängig vom zugrundeliegenden Netzwerk wird jede Anfrage einer Verbindung – sei es von einem Nutzer, einem Gerät, einer Workload oder einem IoT/OT-Gerät – zunächst von der Zero-Trust-Architektur gestoppt. Dies dient dazu, grundlegende Fragen nach der Identität („Wer“), dem Kontext („Was“) und dem Ziel der Verbindung („Wohin“) zu klären.
  2. Kontrolle – Beurteilung von Inhalten und Risiken: Nachdem die Identität und der Kontext des Anfragenden verifiziert wurden und die relevanten Segmentierungsregeln angewandt sind, evaluiert die Zero-Trust-Architektur die mit der Anfrage verbundenen Risiken. Zudem wird der Datenverkehr auf mögliche Cyberbedrohungen und sensible Daten überprüft.
  3. Durchsetzen von Richtlinien: Im letzten Schritt wird für den Nutzer, die Workload oder das Gerät ein dynamischer Risikowert ermittelt. Basierend auf diesem Ergebnis wird dann entschieden, ob der Datenverkehr erlaubt oder eingeschränkt wird. Bei einer Genehmigung knüpft die Zero-Trust-Architektur eine sichere Verbindung zum Internet, zu SaaS-Anwendungen oder zu IaaS-/PaaS-Umgebungen an.

Zudem sind die fünf Säulen der Zero-Trust-Architektur, wie von der US-amerikanischen Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) definiert, entscheidend für die Implementierung einer wirksamen Zero-Trust-Strategie. Folgend eine Zusammenfassung jeder Säule:

  1. Identität: Diese Säule konzentriert sich auf die Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern und Geräten, bevor ihnen der Zugriff auf Ressourcen gewährt wird. Dies beinhaltet die Schaffung eines einheitlichen Identitäts- und Zugriffsmanagementsystems (IAM) und die Implementierung der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Benutzer.
  2. Geräte: Hierbei liegt der Fokus auf der Sicherung aller IoT-Geräte, die mit dem Netzwerk einer Organisation verbunden sind. Es beinhaltet das Erstellen eines umfassenden Inventars aller Geräte und die Implementierung von Lösungen für die Erkennung und Reaktion auf Endpunkte (Endpoint Detection and Response, EDR).
  3. Netzwerke: Diese Säule konzentriert sich auf die Sicherung des gesamten Netzwerkverkehrs, unabhängig vom Standort des Benutzers oder der Ressource. Dies beinhaltet die Implementierung von Netzwerksegmentierung und Mikrosegmentierung, um den Ressourcenzugriff zu beschränken, sowie die Verwendung sicherer Kommunikationsprotokolle wie Transport Layer Security (TLS).
  4. Anwendungen und Workloads: Diese Säule zielt darauf ab, alle Anwendungen und Workloads zu sichern, egal ob sie lokal oder in der Cloud gehostet werden. Dazu gehört die Implementierung von Zugriffskontrollen auf Anwendungsebene und die Anwendung sicherer Kodierungspraktiken, um Schwachstellen zu vermeiden.
  5. Daten: Der letzte Pfeiler konzentriert sich auf die Sicherung aller Daten, unabhängig davon, ob sie in Ruhe oder im Transit sind. Dies beinhaltet die Implementierung von Verschlüsselung und Zugriffskontrollen, um unbefugten Zugriff auf sensible Daten zu verhindern

Jede dieser Säulen trägt zur Gesamtentwicklung einer starken und sicheren Zero-Trust-Architektur bei. Sie ermöglichen es Organisationen, eine umfassende Sicherheitsstrategie zu entwickeln, die alle Aspekte der Cybersicherheit abdeckt und sich an die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen jeder Organisation anpasst.

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Die Vorteile einer modernen Zero-Trust-Architektur

Die Vorteile einer Zero Trust-Architektur sind vielfältig und entscheidend für die moderne Cybersicherheit. Durch die präzise, kontextbezogene Steuerung des Benutzerzugriffs bietet Zero Trust einen zuverlässigen Schutz vor Malware und Cyberangriffen. Diese Architektur, die das Fundament von Zero Trust Network Access (ZTNA) bildet, übertrifft traditionelle VPNs und andere veraltete Technologien in mehreren Aspekten:

  1. Sicherer und schneller Zugriff für Remote-User: Zero Trust ermöglicht Remote-Mitarbeitern und Geschäftspartnern einen sicheren und schnellen Zugriff auf Daten und Anwendungen von beliebigen Standorten aus. Dies führt zu einer verbesserten Anwendererfahrung und unterstützt die Anforderungen einer global vernetzten Arbeitswelt.
  2. Zuverlässiger und einfach verwalteter Remotezugriff: Die Architektur vereinfacht die Verwaltung von Sicherheitsrichtlinien und bietet gleichzeitig einen zuverlässigen Fernzugriff. Dies erleichtert die Handhabung und Wartung der Sicherheitssysteme.
  3. Schutz für vertrauliche Daten: Zero Trust schützt vertrauliche Daten und Anwendungen – sowohl in On-Premise-Lösungen als auch in Cloud-Umgebungen. Durch Verschlüsselung, Authentifizierung, Zustandsprüfungen und weitere strenge Sicherheitskontrollen bleiben Daten sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand sicher.
  4. Schutz vor Insider-Bedrohungen: Da Benutzer und Geräte innerhalb des Netzwerkperimeters nicht automatisch als vertrauenswürdig gelten, bietet Zero Trust einen wirksamen Schutz vor Insider-Bedrohungen.
  5. Einschränkung der lateralen Bewegungsfreiheit: Mit granularen Zugriffsrichtlinien für einzelne IT-Ressourcen wird die laterale Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was das Risiko von Sicherheitsverletzungen deutlich reduziert.
  6. Schnellere Erkennung und Reaktion auf Angriffe: Zero-Trust-Architektur ermöglicht eine schnellere und effektivere Erkennung sowie Reaktions- und Behebungsmaßnahmen nach erfolgreichen Angriffen, was die Schadensbegrenzung verbessert.
  7. Detaillierte Erkenntnisse durch Überwachung und Protokollierung: Die kontinuierliche Überwachung und Protokollierung aller Benutzer- und Entitätsaktivitäten liefern wertvolle Einsichten, die für präventive Sicherheitsmaßnahmen genutzt werden können.
  8. Risikobewertung in Echtzeit: Mit umfassenden Authentifizierungsprotokollen, Geräte- und Ressourcenstatus-Prüfungen sowie Verhaltensanalysen ermöglicht Zero Trust eine fortlaufende Risikobewertung in Echtzeit.

Diese Vorteile machen deutlich, warum Zero Trust zunehmend als Standard für die Cybersicherheit in Unternehmen angesehen wird. Es bietet einen umfassenden, dynamischen und proaktiven Ansatz, um den Herausforderungen der Cybersicherheit in einer immer stärker vernetzten Welt zu begegnen.

Die Marktgröße und das Zukunftspotenzial

Marktgröße und Wachstumsraten

2023 wird der Markt für Zero-Trust-Sicherheit laut dem Marktforschungsunternehmen MordorIntelligence auf etwa 28,3 Milliarden USD geschätzt, wobei erwartet wird, dass der Markt bis 2028 auf rund 61,63 Milliarden USD anwachsen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 16,84 % im Prognosezeitraum 2023-2028.

Ein weiterer Bericht von Expert Market Research schätzt den Marktwert für 2023 auf etwa 31,63 Milliarden USD und prognostiziert ein weiteres Wachstum mit einer CAGR von 17,3 % auf fast 133 Milliarden USD bis 2032.

Schließlich wird der globale Zero-Trust-Security-Markt von Grand View Research 2023 auf 28,97 Milliarden USD geschätzt. Für den Zeitraum von 2023 bis 2030 wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 16,6 % erwartet. Auf dieser Grundlage wird der Marktwert im Jahr 2030 voraussichtlich 81,55 Milliarden USD erreichen. Folgend eine Tabelle zur besseren Übersicht:

InstitutMarktgröße in 2023Jährliche Wachstumsrate (CAGR)Geschätzter Marktwert zukünftig
ModorIntelligence28,3 Mrd. USD16,84 % von 2023 bis 202861,63 Mrd. USD
Expert Market Research31,63 Mrd. USD17,3 % von 2023 bis 2032133 Mrd. USD
Grand View Research28,97 Mrd. USD16,6 % von 2023 bis 203081,55 Mrd. USD

Diese Zahlen unterstreichen die rasch zunehmende Verbreitung von Zero Trust in verschiedenen Sektoren. Doch von welchen wesentlichen Faktoren wird das Wachstum begünstigt?

Treiber des Marktwachstums in der Zero Trust Security

Das Wachstum des Zero-Trust-Security-Marktes wird durch mehrere Schlüsselfaktoren angetrieben. An erster Stelle steht die steigende Popularität von BYOD- (Bring Your Own Device) und CYOD- (Choose Your Own Device) Konzepten in Unternehmen. Diese Modelle, die den Mitarbeitern erlauben, ihre persönlichen Geräte für berufliche Zwecke zu nutzen, haben während der COVID-19-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Die Pandemie führte zu einem umfassenden Wechsel hin zum Fernarbeitsmodell, was wiederum zu einem verstärkten Bedarf an sicheren, flexiblen und effizienten Cybersicherheitslösungen führte.

Diese Entwicklung wird zudem noch durch die zunehmende Anzahl und Schwere von Cyberangriffen verstärkt. Eine Studie von Check Point Software Technologies hat gezeigt, dass die weltweiten Cyberangriffe im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 28 % gestiegen sind. Weltweit lag die durchschnittliche Anzahl der wöchentlichen Angriffe pro Organisation bei über 1.100. Weitere Wachstumstreiber sind eine fortschreitende Digitalisierung, insbesondere in Entwicklungsländern sowie strenge Datenschutzgesetze- und Vorschriften, wie die der DSGVO und CCPA. Zudem stimuliert der zunehmende Datenverkehr im Bereich des Internet der Dinge (IoT) die Nachfrage nach spezialisierten Sicherheitsdiensten, was sich positiv auf das weltweite Marktwachstum auswirkt.

Segmentierung des Marktes

Sicherheitstypen

Das Segment der Endpunktsicherheit dominierte 2022 den Markt mit einem Anteil von über 25 %, wobei hingegen das Segment der Netzwerksicherheit von 2023 bis 2030 das höchste Wachstum verzeichnen wird, wie Grand View Research berichtet. Dabei soll vor allem die Entwicklung der 5G-Technologie das Wachstum in diesem Segment fördern.

Übrigens: Cybersecurity Spezial: Das Marktpotenzial der Endpunktsicherheit und zwei Branchenführer

Bereitstellung

Im Bereich der Bereitstellung führte das Cloud-Segment mit einer erwarteten Wachstumsrate von mehr als 17 % von 2023 bis 2030. Die Vorteile? Unter anderem der geringere Bedarf an internen Ressourcen, geringere Vorlaufkosten, kontinuierliche Überwachung, flexible Optionen, automatische Backups und effektives Patch-Management.

Das Segment der Vor-Ort-Bereitstellung hatte jedoch 2022 mit über 77 % den größten Umsatzanteil und wird aufgrund der hohen Präferenz für diese Art der Bereitstellung voraussichtlich auch von 2023 bis 2030 eine erhebliche CAGR verzeichnen. Unternehmen ziehen es vor, vertrauliche Daten intern zu halten, anstatt sie einem Cloud-Anbieter zu überlassen. Darüber hinaus ermöglichen Vor-Ort-Lösungen die Eigenverantwortung und Kontrolle der Sicherheitsüberwachung, was ein flexibles und anpassungsfähiges Sicherheitsprogramm ermöglicht.

Organisationsgröße

Im Jahr 2022 dominierten Großunternehmen den Markt für Zero Trust Security, indem sie über 76 % des Gesamtumsatzes ausmachten. Dieser Trend wird voraussichtlich bis 2030 anhalten, da große Unternehmen mit komplexen Netzwerken, Programmen und Endpunkten verstärkt auf robuste Sicherheitslösungen angewiesen sind.

Parallel dazu wird erwartet, dass das Segment der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im gleichen Zeitraum die höchste Wachstumsrate verzeichnen wird. Die COVID-19-Pandemie, die zu einer Zunahme von Datenschutzverletzungen führte und eine weitreichende Umstellung auf Remote-Arbeit nach sich zog, hat sowohl große als auch kleine Unternehmen betroffen. Insbesondere KMU in Sektoren wie Bankwesen, Finanzen, IT, Fertigung, Telekommunikation und Einzelhandel benötigen zunehmend robuste Sicherheitslösungen, um sich in der neuen Arbeitswelt zu behaupten.

Anwendungen

Den höchsten Umsatzanteil hatte das Segment IT und Telekommunikation von mehr als 45 % im Jahr 2022 . Das Gesundheitswesen wird jedoch im Prognosezeitraum 2023-2030 die schnellste CAGR verzeichnen.

Regionale Einblick

Im Jahr 2022 war Nordamerika führend auf dem globalen Markt für Zero Trust Security mit einem Umsatzanteil von über 36 %. Es wird erwartet, dass diese Region zwischen 2023 und 2030 eine beachtliche jährliche Wachstumsrate verzeichnen wird. Treibende Kräfte für dieses Wachstum sind unter anderem die steigenden Sicherheitsinvestitionen von Regierungen und Behörden sowie die zunehmende Implementierung von Internet der Dinge (IoT), künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien sowohl in KMU als auch in Großunternehmen.

Auf der anderen Seite wird prognostiziert, dass der asiatisch-pazifische Raum im gleichen Zeitraum die höchste Wachstumsrate erleben wird. Die wachsende Notwendigkeit, Zugang zu sicheren Netzwerken in Branchen wie öffentlicher Dienst, Finanzen, Gesundheitswesen und E-Commerce vor unberechtigten Datenschutzverletzungen zu schützen, wird als Hauptfaktor für das Marktwachstum in dieser Region angesehen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Markt für Zero Trust Security eine beeindruckende Wachstumsdynamik zeigt und in den kommenden Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen wird. Die steigende Nachfrage nach verbesserten Cybersicherheitsmaßnahmen, angetrieben durch die Zunahme von Cyberangriffen, die fortschreitende Digitalisierung und die Verbreitung flexibler Arbeitsmodelle, bildet das Fundament dieses Wachstums. Die Prognosen deuten auf ein kontinuierliches und robustes Wachstum hin, mit einem geschätzten Marktwert von über 81 Milliarden USD bis zum Jahr 2030. Laut Expert Market Research könnte dieser Wert bis 2032 weiter ansteigen und fast 133 Milliarden USD erreichen.

In unserem nächsten Beitrag, Teil 2 dieser Reihe, werden wir spannende Investitionsmöglichkeiten im Zero-Trust-Security-Markt aufzeigen. Dabei beleuchten wir verschiedene börsennotierte Unternehmen, die in diesem Sektor aktiv sind, wobei ein besonderer Fokus auf einer Analyse der Zscaler-Aktie liegt.

Siehe auch: Defensive Aktie mit über 4 % Dividendenrendite und Aufholpotenzial

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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