Ubisoft zieht ins House of Games Berlin: Neuer Standort für die Spieleentwicklung
Aktien im Artikel
Goldesel Kompakt
Das Wichtigste in Kürze
- Ubisoft Berlin wird erster Ankermieter im geplanten House of Games in Berlin-Friedrichshain.
- Das Studio soll künftig zwei Etagen des Standorts für die Entwicklung neuer Spiele nutzen.
- Das fünfstöckige House of Games umfasst mehr als 10.000 Quadratmeter und wird mit 4,6 Millionen Euro gefördert.
- Ein genauer Eröffnungstermin steht trotz der erwarteten Eröffnung in der zweiten Jahreshälfte noch nicht fest.
Marktanalyse & Details
Ubisoft stärkt Präsenz in Berlin
Der französische Videospielekonzern Ubisoft zieht als erster Ankermieter in das House of Games in Berlin-Friedrichshain ein. Der Mietvertrag sollte im Umfeld der Gamescom unterzeichnet werden. Ubisoft Berlin will dort künftig auf zwei Etagen Spiele entwickeln.
Das House of Games entsteht in einem historischen Gebäudeensemble in der Rotherstraße nahe der Warschauer Brücke. Auf fünf Etagen sind mehr als 10.000 Quadratmeter Büro- und Veranstaltungsflächen für Unternehmen, Start-ups und Institutionen der Games-Branche vorgesehen.
Standort mit öffentlicher Förderung
Der Berliner Senat unterstützt das Projekt mit 4,6 Millionen Euro. Die Betreiber wollen mit dem House of Games einen zentralen Treffpunkt für Entwickler, junge Unternehmen und öffentliche Einrichtungen schaffen. Nach Angaben der Berliner Wirtschaftssenatorin arbeiten in der Hauptstadt rund 3.300 Menschen in der Games-Branche.
Die ursprünglich für den Jahresbeginn angekündigte Eröffnung hat sich in die zweite Jahreshälfte verschoben. Ein konkretes Datum wurde bislang nicht genannt.
Einordnung für Ubisoft und die Branche
Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass Ubisoft Berlin trotz des herausfordernden Marktumfelds als wichtigen Entwicklungs- und Vernetzungsstandort positioniert. Der Einzug schafft zunächst vor allem bessere Bedingungen für Kooperationen und die Gewinnung von Fachkräften; einen unmittelbaren Umsatz- oder Ergebniseffekt lässt die Maßnahme jedoch nicht erkennen. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung daher eher ein strategisches Signal als einen kurzfristigen Kurstreiber.
Die Debatte um die gesellschaftliche Rolle von Games dürfte den Standort zusätzlich prägen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte bei der Gamescom einerseits die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung von Computerspielen, mahnte andererseits aber klare Regeln gegen Gewaltverherrlichung, extremistische Inhalte und problematisches Spielverhalten an. Für Studios und Publisher wird damit neben kreativen und technologischen Fragen auch die gesellschaftliche Verantwortung zunehmend wichtiger.
Fazit & Ausblick
Mit Ubisoft als erstem Ankermieter gewinnt das House of Games früh an Sichtbarkeit. Entscheidend für den langfristigen Nutzen sind nun der tatsächliche Eröffnungstermin, die Auslastung der Flächen und konkrete Projekte, die aus der Vernetzung am neuen Standort entstehen.
Hinweise zu diesem Inhalt
Diese Inhalte wurden ganz oder teilweise automatisiert unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler, Ungenauigkeiten oder unvollständige Informationen enthalten. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen keine individuelle, fachkundige Beratung.
Eine Haftung für Vermögensschäden oder sonstige Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.