Schwarzmarkt dominiert E-Zigaretten-Verkauf in Deutschland: Studien zeigen wachsenden Anteil

Imperial Brands Plc

Kurzüberblick

Der deutsche E-Zigaretten-Markt bewegt sich auf zwei Ebenen: Die legale Nachfrage steigt deutlich, während der Schattenmarkt weiter an Bedeutung gewinnt. Mehrere Studien aus den vergangenen Monaten legen nahe, dass illegale Vapes bereits einen nennenswerten Marktanteil repräsentieren und Regulierungen die Dynamik weiter beeinflussen könnten.

So wird in aktuellen Untersuchungen ein Schwarzmarktanteil von bis zu 40 Prozent der in Deutschland konsumierten Vapes genannt. Der legale Umsatz lag 2025 schätzungsweise bei 2,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Sollte das geplante Verbot von Menthol und weiteren Aromakomponenten umgesetzt werden, könnte der Schattenmarkt laut Branchenvertretern weiter steigen.

Marktanalyse & Details

Finanzdaten & Marktgröße

  • Legales Umsatzvolumen in Deutschland 2025: ca. 2,4 Mrd. Euro (+ ca. 25 % YoY)
  • Schwarzmarktanteil in Deutschland: etwas über 30 %, grauer Markt 36 %, EU-Durchschnitt 48 %
  • EU-Importe: laut EU-Kommission rund 12 Mio. Pakete pro Tag
  • 90 % der irregulären Ware stammt aus China
  • In Bremen wurden 300 Einweg-E-Zigaretten im Gelben Sack gefunden; 40 % der Ware stammte aus illegalen Kanälen
  • Fall in Bayern: 69 Paletten mit je 12.500 Vapes beschlagnahmt; Kosten für Brandschutzbunker und Vernichtung ca. 750.000 Euro

Regulierung & Durchsetzung

Aus Sicht von Politik, Zoll und Industrie wächst der Druck auf eine schärfere Regulierung. Sollte das Menthol-Verbot kommen, droht eine weitere Ausweitung des Schattenmarkts. Zöllner warnen vor Kapazitätsgrenzen bei Kontrollen und empfehlen mehr Personal sowie einen engeren Datenaustausch zwischen Behörden auf nationaler und EU-Ebene.

Analysten-Einordnung

Analysten-Einordnung: Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass Regulierung und grenzüberschreitende Lieferketten zentrale Treiber des Marktes sind. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung potenzielle Margenkompression im legalen E-Zigaretten-Geschäft und höhere Compliance-Kosten. Unternehmen mit robusten Transparenzstandards und starken Lieferketten könnten die Unsicherheit besser meistern; Imperial Brands könnte im E-Zigaretten-Portfolio stärker unter Druck geraten, falls der Schattenmarkt weiter wächst und Regulierungen greifen.

Fazit & Ausblick

Ein herausforderndes Umfeld zeichnet sich ab: Regulierung, Grenzdurchsetzung und Lieferketten-Anforderungen werden künftig die Profitabilität der Branche beeinflussen. In den kommenden Monaten könnten Gesetzesinitiativen und EU-weite Absprachen Klarheit bringen. Die nächste Berichtsperiode der Branche wird zeigen, wie Unternehmen die Kosten von Compliance und Regulierung adressieren und ob der Schattenmarkt weiter wächst.

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