On Holding erhält Strong-Buy-Upgrade: Raymond James setzt $52-Ziel nach Kursrückgang – Aktie bei 31,6 €

On Holding AG

Kurzüberblick

Die Aktie der On Holding AG (On/NYSE: ONON) bekommt Rückenwind: Ein US-Researchhaus hat On von Outperform auf Strong Buy hochgestuft und dabei ein Kursziel von $52 genannt. Hintergrund ist der jüngste Kursrückgang der Aktie, der nach Ansicht der Analysten vor allem von temporären Sorgen rund um den CEO-Übergang und höheren Ölpreisen getrieben war.

Am 23.04.2026 notiert On bei rund 31,6 € und legt damit am Tag um +3,07% zu. Gleichzeitig bleibt das Bild über die Zeit herausfordernd: Die YTD-Entwicklung liegt bei -21,39%. Für Anleger rückt damit erneut die Bewertung in den Fokus – die Analysten argumentieren, dass das Chancen-Risiko-Verhältnis inzwischen wieder attraktiver ist.

Marktanalyse & Details

Upgrade nach Schwächephase: Warum der Einstiegspunkt jetzt attraktiver wirkt

Das Researchhaus begründet das Strong-Buy-Rating vor allem mit dem Risiko-/Ertrags-Profil nach der Schwäche seit dem 4Q25-Reporting. In der Argumentation spielt dabei eine vergleichsweise günstige Bewertung eine zentrale Rolle: genannt wird ein EV/EBITDA von rund 10x (nach Berücksichtigung von SBC), während für 2027 ein EBITDA-Wachstum von über 22% erwartet wird.

  • Katalysator: Kursrückgang seit dem 4Q25-Print (in der Analyse mit etwa -16% seit Anfang März verknüpft)
  • These: Analysten sehen den langfristigen Wachstumspfad weiterhin intakt
  • Bewertung: ~10x EV/EBITDA als Argument für eine „Unterbewertung“

Operative Treiber: Marke, Distribution und Margenpotenzial

Im Kern verweisen die Analysten auf mehrere langfristige Qualitätsmerkmale des Geschäfts: steigende Markenbekanntheit, breitere Distribution, Kategorie-Diversifizierung sowie ein geplanter bzw. bereits laufender Ausbau von Margen. Besonders betont wird außerdem die Erwartung, dass Pricing Power, Premium-Innovation und der verbesserte Kanal-Mix Effekte von Zoll- und Frachtbelastungen abfedern könnten.

Für die kurzfristige Perspektive nennt das Researchhaus zudem Signale aus dem Nachfrage-Tracking (u. a. über digitale Indikatoren wie Such- und App-Daten). Diese würden auf eine beschleunigende Entwicklung von Quartal zu Quartal hindeuten. Auch der Blick auf Wechselkurse fällt konkret aus: Die FX-Belastung für 2026 wird im Vergleich zu früheren Annahmen reduziert.

Analysten-Einordnung

Für Anleger bedeutet das Upgrade vor allem eine Neubewertung des „Timing-Risikos“: Wenn die Kursentwicklung vor allem auf den CEO-Übergang und kurzfristige Rohstoff-/Makro-Sorgen reagiert hat, könnte ein Teil des Abverkaufs bereits eingepreist sein. Dass gleichzeitig ein starkes EBITDA-Wachstum für 2027 bei niedriger gesehener Bewertungskennzahl genannt wird, deutet darauf hin, dass das Researchhaus die aktuell dominierenden kurzfristigen Unsicherheiten für beherrschbar hält. Gleichzeitig bleibt die entscheidende Frage, ob On die Margenexpansion und das Wachstumstempo über die kommenden Quartale tatsächlich bestätigt – insbesondere angesichts möglicher Gegenwinde durch FX sowie Kosten- und Nachfrage-Schwankungen.

Erwartungen für 1Q26 und 2026: Konservatives Guidance-Bild, positives Chancenprofil

Das Researchhaus zeigt sich für das laufende Quartal optimistisch und erwartet auf Basis von Kanal-/Nachfragebeobachtungen einen möglichen Outperformance-Charakter gegenüber den Erwartungen. Konkreter genannt werden dabei:

  • FX-Effekt 2026: Belastung auf ca. 4,5 Prozentpunkte gesenkt (vorher: etwa 6,5 Prozentpunkte)
  • Umsatz: mehr als 23% Wachstum (ex-FX) erwartet
  • Margen: EBITDA-Margen sollen 2026 weitgehend stabil (flattish) bleiben

Änderung im Analysten-Universum

Parallel zur On-Anpassung wird Deckers Outdoor aus der „Analyst Current Favorite List“ entfernt. Das ist weniger als Signal für eine generelle Branchenrotation zu verstehen, sondern in der Begründung vor allem eine Verschiebung der Risikoprämie: On wirkt nach dem Kursrückgang nach Analystensicht derzeit attraktiver.

Fazit & Ausblick

Mit dem Strong-Buy-Upgrade und dem $52-Kursziel setzt das Researchhaus ein klares Signal: Der jüngste Bewertungsabschlag bei On könnte eher eine Folge von Übergangs- und Makrosorgen als von beschädigten Fundamentaldaten sein. Für die nächsten Schritte dürfte entscheidend werden, ob On die erwartete Umsatzdynamik und die Stabilisierung der Margen in den kommenden Quartalen nachweist.

Ausblick: Anleger sollten die anstehende 1Q26-Berichtsphase besonders im Blick behalten – dort wird sich zeigen, ob die erwartete Beschleunigung in der Nachfrage und die Annahmen zu FX und Kosten tatsächlich in den Zahlen ankommen.

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