Dürr legt 2025-Zahlen vor, 2026-Ausblick vorsichtig – LBBW senkt Ziel auf 22–25 EUR

Dürr AG

Kurzüberblick

Der Dürr-Konzern hat am 5. März 2026 die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und sich dabei trotz eines Umsatzrückgangs im fortgeführten Geschäft robust gezeigt. Der Umsatz lag bei ca. 4,17 Mrd. Euro, die bereinigte EBIT-Marge beläuft sich auf rund 5,6%, und der Jahresüberschuss betrug 206,4 Mio. Euro – unterstützt durch einen Buchgewinn aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs. Der Auftragseingang 2025 ging um fast 18% auf knapp 3,9 Mrd. Euro zurück. Der Markt bewertet die Zahlen gemischt, während LBBW das Kursziel der Aktie auf 22–25 EUR senkte und die Einstufung auf Halten bekräftigte.

Marktanalyse & Details

Finanzdaten

Im fortgeführten Geschäft 2025 ergibt sich ein Umsatz von ca. 4,17 Mrd. Euro (-2,9% yoy). Das bereinigte EBIT belief sich auf 232,4 Mio. Euro; die EBIT-Marge lag bei ca. 5,6%. Belastungen aus dem Verkauf des Umwelttechnik-Geschäfts führten zu einem Verlust im fortgeführten Segment von ca. 50 Mio. Euro, während der Gesamtkonzern dank eines Buchgewinns aus dem Ende-Oktober-Verkauf des Geschäfts einen Überschuss von 206,4 Mio. Euro auswies.

  • Auftragseingang 2025 im fortgeführten Geschäft knapp 3,9 Mrd. Euro (-18% gegenüber Vorjahr).
  • Umsatz 2025 fortgeführt: ca. 4,17 Mrd. Euro; EBIT-Marge ca. 5,6% (endgültig).
  • Gesamtergebnis 2025: Überschuss 206,4 Mio. Euro; Verlust im fortgeführten Geschäft ca. 50 Mio. Euro.

Ausblick & Zielsetzungen

Für 2026 lautet die Guidance vorsichtig: Umsatz 3,9–4,3 Mrd. Euro, EBIT-Marge (vor Zinsen/Sondereffekten) 5,0–6,5%. Beim Auftragseingang nennt Dürr 3,8–4,2 Mrd. Euro. Die Bandbreite reflektiert Unsicherheiten rund um das Umfeld der Automobilindustrie und Investitionen in neue Fertigungsprozesse.

Analysten-Einordnung: Dies deutet darauf hin, dass Dürr trotz stabiler Profitabilität 2025 die Erholung im Umsatz moderat anlegt. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung, dass der Titel zwar von einer soliden Marge profitieren dürfte, allerdings klare Wachstumsimpulse fehlen. Die jüngste Zielsetzungskorrektur zeigt, dass Marktteilnehmer Wachstumssignale stärker gewichten und Bewertungsrisiken berücksichtigen.

Fazit & Ausblick

Der Ausblick bleibt gemischt: Eine stabile EBIT-Marge bei moderatem Umsatzwachstum könnte Dürr in einer robusten Position halten, sofern Großaufträge zügig kommen. Wichtige Termine bleiben der 26. März 2026 mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts sowie weitere Analystenbewertungen zur Auftragslage. Anleger sollten die Entwicklung der Auftragseingänge im Blick behalten und potenzielle Großprojekte in den Fokus rücken.

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