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Daldrup & Söhne AG

Daldrup & Söhne übertrifft 2025-Prognose: Konzern-EBIT-Marge 17,4% trotz Pullach-Bohrstart 2026

Kurzüberblick

Die Daldrup & Söhne AG hat am 30. März 2026 vorläufige, noch nicht testierte Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht und dabei ihre Ergebnisprognose übertroffen. Für 2025 erwartet der Spezialist für Geothermie einen Konzern-EBIT von rund 8,8 Mio. Euro und eine EBIT-Marge von etwa 17,4%.

Damit liegt das Unternehmen oberhalb der zuvor genannten Ergebnisbandbreite von 10 bis 12% (bezogen auf die Konzern-Gesamtleistung). Operativ wurde zugleich ein Teil der Planungsdynamik gebremst: Der Bohrbeginn für das Geothermieprojekt Pullach verschiebt sich nach Unternehmensangaben in das Jahr 2026.

Marktanalyse & Details

Finanzdaten: EBIT-Marge deutlich über Prognose

  • Erwartetes Konzern-EBIT 2025: ca. 8,8 Mio. Euro
  • Erwartete EBIT-Marge: rund 17,4%
  • Prognosebandbreite (Marge): 10 bis 12% (auf Basis der Gesamtleistung)
  • Erwartete Konzern-Gesamtleistung 2025: ca. 50,8 Mio. Euro
  • Abweichung zur Prognose: knapp unter rund 52 Mio. Euro

Warum die Gesamtleistung leicht unter Plan liegt

Die Konzern-Gesamtleistung soll 2025 voraussichtlich leicht unter dem prognostizierten Wert liegen. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen die zeitliche Verschiebung des Bohrbeginns beim Geothermieprojekt Pullach in das Jahr 2026. Das ist für Investoren zentral, weil solche Projektmeilensteine typischerweise den Takt für Kosten- und Erlösrealisierung vorgeben.

Operative Einordnung: Verschiebung, aber weiterhin starke Profitabilität

Auch wenn sich der Bohrstart verlagert, zeigt die ausgewiesene EBIT-Marge, dass die Kosten- und Ergebnisstruktur im laufenden Jahr offenbar stabiler war als ursprünglich erwartet. Für den Markt ist das ein Signal dafür, dass die Gesellschaft trotz Projekt-Timing-Effekten operativ Spielräume in der Steuerung von Aufwänden und Ergebnisbeiträgen gefunden hat.

Analysten-Einordnung

Die Kombination aus höherer EBIT-Marge (17,4% statt 10 bis 12%) und einer nur leicht schwächeren Gesamtleistung deutet darauf hin, dass Daldrup & Söhne 2025 vor allem die Profitabilität über die laufende Kostenkontrolle abgesichert hat. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung: Das operative Risikoprofil bleibt zwar durch die Projektverschiebung im Blickfeld, die Ergebnisqualität kann jedoch weiterhin über dem Plan liegen. Entscheidend wird nun, ob sich die verbesserte Marge auch dann fortsetzt, wenn die Aktivitäten rund um Pullach in 2026 stärker in die Realisierung gehen.

Fazit & Ausblick

Die vorläufigen 2025-Zahlen stärken das Bild einer weiterhin leistungsfähigen Ergebnisstruktur, auch wenn der Bohrbeginn des Pullach-Projekts in die Zukunft verschoben wurde. Für die nächsten Schritte ist vor allem relevant, wie sich die Zeitachse 2026 konkretisiert und ob die vorläufigen Kennzahlen im Rahmen der Prüfung bestätigt werden.

Der Geschäftsbericht 2025 ist planmäßig für den 29. Mai 2026 vorgesehen. Bis dahin dürften Investoren besonders auf die Bestätigung von EBIT/Marge, die Begründung zur Projekt-Timing-Entwicklung sowie Aussagen zur weiteren Projektumsetzung achten.