US-Wintersturm treibt Brent- und WTI-Preise; Produktion in Texas beeinträchtigt

12:20, 27 Januar 2026

Kurzüberblick

Der Wintersturm in den USA beeinflusst die Ölproduktion und sorgt für steigende Preise. Brent- und WTI-Kurse bewegen sich nach oben, während potenzielle Ausfälle in Texas und im Permian-Becken die Versorgung belasten. Analysten prüfen aktuell Lieferketten, potenzielle Engpässe und Auswirkungen auf kurzfristige Preise weltweit.

Details

27.01.2026 – Auswirkungen des Wintersturms

  • Brent- und WTI-Preise stiegen um fast 3% zum Wochenauftakt.
  • Brent notierte bei rund 66,5 USD/Barrel, WTI bei rund 61,7 USD/Barrel.
  • Übliche Produktionsausfälle werden erwartet, insbesondere in Texas, dem Zentrum der US-Ölproduktion (Permian Basin).
  • Der Sturm könnte die Ölversorgung in den kommenden Tagen belasten.

23.01.2026 – IEA: Nachfrage steigt, Markt bleibt überversorgt

  • Die IEA erhöht die Prognose für die weltweite Ölnachfrage um 930 Tsd. Barrel pro Tag.
  • Der Markt bleibt dennoch deutlich überversorgt, gemessen an der Differenz zwischen IEA-Nachfrage und aktueller OPEC-Produktion.

20.01.2026 – Makromärkte und China-Rohöl-Verarbeitung

  • Vor dem verlängerten Feiertagswochenende gab der S&P 500 kaum verändert nach; der VIX bewegte sich; Intermarketseite sieht Gegenwind von steigenden Anleiherenditen.
  • Die Renditen zehnjähriger US-Treasuries stiegen, was typischerweise Druck auf Ölpreise ausübt.
  • China verarbeitete 2025 rund 737,6 Mio. Tonnen Rohöl (Durchschnitt 14,77 Mio. Barrel pro Tag) – Rekordniveau; Dezemberverarbeitung betrug 62,46 Mio. Tonnen; dennoch importierte China im Dezember und im Gesamtjahr deutlich mehr Rohöl als benötigt.

19.01.2026 – Überangebot drückt Ölpreise

  • Der Brent-Preis bewegt sich seit Oktober in einer Spanne von 60 bis 65 USD je Barrel.
  • Für das Jahr 2025 wird voraussichtlich ein Minus verzeichnet, sofern kein signifikanter Preisanstieg erfolgt.
  • Aufgrund des anhaltenden Überangebots dürfte der Preisdruck auch im neuen Jahr bestehen bleiben.

17.01.2026 – Rollvorgänge in Futures

  • Contango und Backwardation beeinflussen die Preisbildung von Rohstoff-Futures.
  • Der Rollvorgang ist wichtig, da Anleger dadurch Kosten und potenzielle Chancen beeinflusst.
  • Wer in Rohstoffe investiert, sollte das Verständnis der Rollvorgänge berücksichtigen.

13.01.2026 – Iran-Proteste und Ölmarkt

  • Iran-Proteste gewinnen an Zulauf; Gewalt; US-Präsident Trump verspricht Unterstützung der Aufständischen und droht dem Regime mit sehr starken Optionen; Sekundärzölle von 25% gegen Länder, die mit dem Iran Handel treiben, wurden angekündigt.
  • Politische Spannungen könnten Angebotsrisiken erhöhen und Ölpreise beeinflussen.

06.01.2026 – OPEC+-Produktion konstant; Russland, Kasachstan, Irak

  • OPEC+-Produzenten bestätigten, bis Ende März die Produktion konstant zu halten.
  • Einzelne Länder weichen leicht von Plänen ab; Kasachstan und Irak produzieren im November zu viel; Russland unterproduziert.

06.01.2026 – Venezuela: Regimewechsel und Ölmarkt

  • Der sich abzeichnende Regimewechsel in Venezuela hat unterschiedliche Implikationen für das Angebot; Brent notierte knapp über der 60-US-Dollar-Marke und näherte sich 62 USD je Barrel.
  • Politische Entwicklungen könnten zu weiterer Volatilität im Ölmarkt führen.