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Berkshire Hathaway oder doch lieber ein ETF?

Aktives vs passives Management

In der dynamischen Welt der Finanzen haben sich Exchange-Traded Funds (ETFs) als beliebte Wahl für Anleger etabliert, die nach Diversifikation, Einfachheit und Effizienz streben. Doch während ETFs zweifellos ihre Vorteile haben, lohnt sich ein genauerer Blick auf alternative Investmentansätze: Holdinggesellschaften wie Berkshire Hathaway.

Wir werden uns vertieft mit den Fundamentaldaten von Berkshire Hathaway auseinandersetzen, insbesondere werden wir die Beteiligungen in verschiedenen Branchen und die strategischen Entscheidungen unter die Lupe nehmen, die dazu geführt haben, dass Berkshire Hathaway zu einer der bekanntesten Holdinggesellschaften weltweit wurde und das “Orakel von Omaha” Warren Buffett zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht hat.

Während ETFs eine breite Palette von Vorteilen bieten – von kostengünstiger Diversifikation bis hin zur passiven Investition in breite Marktindizes – wollen wir auch auf die Vorzüge eingehen, die eine Holdinggesellschaft wie Berkshire Hathaway zu bieten hat. Neben der aktiven Verwaltung und der Möglichkeit, von unterbewerteten Vermögenswerten zu profitieren, stellt sich die Frage, ob die gezielten Investitionen in Unternehmen verschiedener Branchen eine tiefere Form der Diversifikation ermöglichen können. Inwiefern können die langfristige Vision und das aktive Engagement einer Holdinggesellschaft im Vergleich zu einem passiven ETF-Ansatz einen Unterschied in der Rendite erzielen?

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Die Geschichte von Berkshire Hathaway

Warren Buffett, Chairman of the Board und CEO of Berkshire Hathaway Quelle: REUTERS/Carlo Allegri

Die Geschichte von Berkshire Hathaway ist eine faszinierende Reise von ihren bescheidenen Anfängen bis zu einem der größten und erfolgreichsten Konglomerate der Welt. Die Wurzeln von Berkshire reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert. 1839 wurde die “Valley Falls Company” gegründet, die in der Textilindustrie tätig war. Im Laufe der Jahre überlebte das Unternehmen Fusionen, Umbenennungen und den Wandel der Industrie. Berkshire Hathaway ist 1955 aus der Fusion der beiden Textilfirmen Berkshire Fine Spinning und Hathaway Manufacturing entstanden.

Die entscheidende Wende für das Unternehmen kam 1962, als Warren Buffett als junger Investor begann, Aktien von Berkshire Hathaway zu kaufen. Er glaubte an das Potenzial des Unternehmens und sah darin eine Möglichkeit, seine Investmentphilosophie umzusetzen. Zunächst konzentrierte er sich auf die Textilsparte, aber angesichts des Niedergangs der Branche begann er, das Unternehmen in andere Bereiche zu diversifizieren.

In den 1980er- und 1990er-Jahren verlagerte sich der Fokus von Berkshire Hathaway von der Textilindustrie zu einer breiteren Palette von Geschäftsbereichen. Unter der Leitung von Buffett erwarb das Unternehmen Beteiligungen an Versicherungsgesellschaften, Lebensmittelunternehmen, Energieversorgern und anderen Branchen. Diese strategische Diversifizierung trug maßgeblich zum Wachstum und Erfolg des Unternehmens bei.

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Nach der Jahrtausendwende festigte Berkshire Hathaway ihre Position als eines der mächtigsten Konglomerate der Welt. Das Unternehmen erwarb bedeutende Beteiligungen an ikonischen Marken wie Coca-Cola, Apple, American Express und vielen anderen. Buffetts Investmentfähigkeiten und seine langfristige Denkweise trugen dazu bei, den Wert des Unternehmens über die Jahre hinweg erheblich zu steigern.

Das Geschäftsmodell einer Holdinggesellschaft

Das Geschäftsmodell einer Holdinggesellschaft basiert auf dem Erwerb und der Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Eine solche Gesellschaft agiert als strategischer Investor, indem sie Aktien, Anteile oder andere Formen der Unternehmensbeteiligung erwirbt und damit eine Portfoliobasis schafft. Im Gegensatz zu operativ tätigen Unternehmen liegt der Fokus einer Holdinggesellschaft auf der Verwaltung dieser Beteiligungen, anstatt selbst unmittelbare Geschäftsaktivitäten auszuführen. Die Hauptziele einer Holdinggesellschaft sind in der Regel die Maximierung des langfristigen Werts und die Erzielung bzw. Vereinnahmung von:

  • Dividenden und Zinserträge: Holdinggesellschaften erzielen Einkommen durch die Ausschüttung von Dividenden von den Tochtergesellschaften, an denen sie Beteiligungen halten. Ebenso können Zinserträge aus Investitionen in Anleihen oder andere Finanzinstrumente zur Einnahmengenerierung beitragen.
  • Kapitalgewinnen: Wenn der Wert der Beteiligungen einer Holdinggesellschaft steigt, können Kapitalgewinne realisiert werden, indem diese Beteiligungen zu einem höheren Preis verkauft werden, als sie ursprünglich erworben wurden.
  • Managementgebühren: In einigen Fällen kann eine Holdinggesellschaft Gebühren für Management- oder Beratungsdienstleistungen von ihren Tochtergesellschaften erheben, wenn sie Fachwissen oder Ressourcen zur Verfügung stellt.
  • Wertschöpfung aus intern erbrachten Dienstleistungen: Die Holdinggesellschaft kann Dienstleistungen wie Buchhaltung, Rechtsberatung oder Personalmanagement für ihre Tochtergesellschaften bereitstellen und dafür Gebühren erheben.
  • Gewinnen aus dem Verkauf von Beteiligungen: Die Holdinggesellschaft kann ihre Beteiligungen an Tochtergesellschaften veräußern, um Kapital freizusetzen oder von profitablen Verkaufschancen zu profitieren.

Die Rolle des CEOs (Chief Executive Officer) einer Holdinggesellschaft ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Der CEO trägt die Verantwortung für die langfristige strategische Ausrichtung der Holdinggesellschaft. Dazu gehört die Entscheidung, in welche Branchen oder Märkte investiert wird, sowie die Auswahl der konkreten Beteiligungen.

Darüber hinaus ist der CEO für das Risikomanagement verantwortlich, um sicherzustellen, dass die Gesamtrisiken des Portfolios im akzeptablen Rahmen bleiben. Finanzmanagement, einschließlich der Kapitalallokation und der Verwendung von Fremdkapital, liegt ebenfalls in seiner Verantwortung. Bei Berkshire Hathaway übernehmen Warren Buffett und sein Vice Chairman und langjähriger Freund Charlie Munger diese Aufgaben.

Fakten und Zahlen

Q2 2022Q3 2022Q4 2022Q1 2023Q2 2023
Umsatz9,2663,4792,63120,15125,56
Gewinn/Verlust-43,38-2,5918,1635,535,91
Gewinnmarge19,6 %29,5 %28,6 %
Umsatz und Nettogewinn/Nettoverlust in Mrd. USD der letzten Quartale und Nettomarge

Bewertungskennzahlen

  • KGV: 8,95
  • KUV: 2,33
  • KBV: 1,47

Während das Unternehmen im zweiten Quartal 2022 aufgrund der Ukraine-Krise und der damit einhergehenden Flaute am Finanzmarkt und der schwierigen Weltwirtschaftslage mit Nettoverlusten zu kämpfen hatte, konnte es im Verlauf der Quartale einen beeindruckenden Wandel vollziehen. Insbesondere der Übergang von einem Nettoverlust von 43,38 Milliarden USD im Q2 2022 zu einem Nettogewinn von 35,91 Milliarden USD im Q2 2023 ist bemerkenswert.

Die Bewertungskennzahlen werfen zusätzliches Licht auf die finanzielle Gesundheit des Unternehmens. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 8,95 deutet darauf hin, dass die Aktien von Berkshire Hathaway vergleichsweise günstig bewertet sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Buchwert des Unternehmens. Berkshire verfügt über Vermögenswerte im Wert von über einer Billion USD. Wenn wir die Schulden abziehen, ergibt sich ein Nettovermögenswert (NAV) von knapp 516 Milliarden USD.

Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt dabei knapp 764 Milliarden USD, was ein Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,47 ergibt. Dies bedeutet, dass Investoren an der Börse mehr für die Aktien zahlen, als das Unternehmen an Nettovermögen aufweist. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass Investoren in Warren Buffetts langfristige Investitionsstrategie und seine Fähigkeit, Vermögenswerte zu schaffen, großes Vertrauen haben.

Aktuelle Investments im Aktienportfolio

UnternehmenAnteil (%) am Portfolioabsoluter Wert (in Mrd. USD)
Apple51,0177,6
Bank of America8,529,6
American Express7,626,4
Coca Cola6,924,1
Chevron5,619,4
Top 5 Investments von Berkshire Hathaway

Neben dem enormen Aktienportfolio im Wert von über 350 Milliarden USD besitzt Berkshire Hathaway außerdem als Holdinggesellschaft nicht börsennotierte Tochterunternehmen in verschiedenen Branchen. Berkshire ist über GEICO und General Re im Versicherungsgeschäft tätig. Weitere Branchen sind die Eisenbahnindustrie mit dem Unternehmen Burlington Northern Santa Fe, Strom- Gas-und Wasserversorger mit beispielsweise PacifiCorp oder Maklerfirmen wie HomeServices of America.

Berkshire hat inklusive der Tochterunternehmen circa 383.000 Mitarbeiter. Ein enorm großes Konglomerat, welches in verschiedene Branchen investiert.

Diversifikation durch ETFs

Auch wenn Berkshire Hathaway über Tochterunternehmen breit aufgestellt ist und viele Branchen abdeckt, ist das Aktienportfolio von Warren Buffett alles andere als diversifiziert. Die Top-5-Positionen machen zusammen fast 80 % des gesamten Portfolios aus. Alleine Apple ist mit einem Anteil von über 50 % sehr hoch gewichtet im Portfolio. Außerdem fällt auf, dass alle Unternehmen US-amerikanisch sind. Auch hier ist keine Diversifikation nach Regionen zu erkennen.

Private Investoren müssen sich bewusst sein, dass sie mit einem Investment in Berkshire Hathaway nicht unbedingt breit aufgestellt sind, allerdings auch in nicht-börsennotierte Unternehmen investieren, an die man ansonsten nicht käme. Aber sind ETFs so viel besser, was Diversifikation angeht ?

Top 10 Positionen im MSCI World
Anteil der 10 größten Positionen am iShares Core MSCI World Quelle: eigene Darstellung

Ein ETF auf den MSCI World Index deckt den gesamten globalen Aktienmarkt der Industriestaaten ab. Anders als bei Berkshire Hathaway machen sogar die Top-10-Positionen zusammen “nur” 20,9 % aus. Anders sieht es bei einem ETF auf den S&P500 aus, der die nach Marktkapitalisierung größten US-amerikanischen Unternehmen abdeckt. Hier machen die zehn größten Positionen bereits über 30 % des Indizes aus. Und auch hier hätte man lediglich US-amerikanische Aktien im Depot.

Viele Privatanleger benutzen breit gestreute ETFs als Basis für ihr Depot. Sie können so mit nur einem Investment an dem Erfolg vieler Unternehmen teilhaben und minimieren gleichzeitig ihr Risiko bei Unternehmensinsolvenzen erheblich. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass auch ETFs teilweise relativ hohe Gewichtungen einzelner Positionen haben.

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Weitere Holdinggesellschaften oder Fonds?

Neben Berkshire Hathaway gibt es viele weitere Holdinggesellschaften oder aktiv gemanagte Fonds, die mehr oder weniger erfolgreich investieren. Dabei sind bei Weitem nicht alle Holdinggesellschaften börsennotiert. Viele deutsche Unternehmen sind als eine vermögensverwaltende GmbH organisiert. Die bekannteste Deutsche Holdinggesellschaft ist die Porsche SE. Hauptbeteiligungen sind die im vergangenen Jahr an die Börse gekommene Porsche AG und die Volkswagen AG. Allerdings hält das Unternehmen auch Beteiligungen an vielen nicht-börsennotierten Unternehmen, wie das junge Raumfahrtstartup Isar Aerospace oder dem globalen Anbieter von Ladelösungen ABB Ltd.

Interessant ist aber auch die Performance aktiv gemanagter Fonds berühmter Vermögensverwalter wie Michael Burry oder Starinvestoren wie Jeremy Grantham oder Cathie Wood. Michael Burry hat erst kürzlich mit seiner Wette gegen die USA auf sich aufmerksam gemacht. Er kaufte Put-Optionen im Wert von mehr als 1,6 Milliarden USD auf den S&P500 und auf den Nasdaq100! Ob er damit erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Neben der erfolgreich vorhergesehenen Finanzkrise 2008 machte er immer wieder Crash-Vorhersagen und lag in den vergangenen Jahren damit sehr häufig daneben.

Dass Investoren sehr unterschiedliche Strategien verfolgen, zeigen die beiden Portfoliomanager Jeremy Grantham und Cathie Wood. Unter den größten Positionen von Grantham sind konservative Unternehmen wie die Pharmakonzerne Johnson & Johnson oder Eli Lilly, aber auch Tech-Konzerne wie Microsoft, Apple oder Amazon. Cathie Wood mit ihrem Unternehmen Ark Invest setzt dagegen auf volatile Aktien wie Tesla, Roku, Coinbase oder Crispr Therapeutics. Ihr ARK Investment Fonds fiel nach einem Höhenflug 2021 um über 75 %.

Chart des ARK Investment Fonds von Cathie Wood
Chart des ARK Innovation Fonds von Cathie Wood Quelle: Nasdaq.com

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Berkshire Hathaway vs MSCI World

Vergleich MSCI World und Berkshire Hathaway
Vergleich zwischen Berkshire Hathaway (blau) und dem MSCI World Index (orange) – Quelle: TradingView

Der Vergleich von Berkshire Hathaway mit dem MSCI World Index zeigt, dass Warren Buffett die letzten Jahre ein gutes Händchen bei den Investitionen hatte und somit den breit gestreuten MSCI World Index massiv outperformt hat. Die letzten Jahrzehnte konnte Berkshire Hathaway eine durchschnittliche jährliche Rendite von über 20% erwirtschaften, der MSCI World lediglich 8 %. Der enorme Erfolg liegt an der genauen Überlegung, welche Unternehmen einen Platz im Portfolio von Berkshire Hathaway Wert sind. Der MSCI World Index beinhaltet möglichst viele Unternehmen und minimiert so das Risiko und die Volatilität.

Fazit

Diversifikation schützt einen, wenn man nicht weiß, was man tut. Für diejenigen, die wissen, was sie tun, ergibt sie wenig Sinn.

Warren Buffett

Warren Buffetts Investmentansatz, der auf gezielte Investitionen in wenige Qualitätsunternehmen setzt, hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Seine Fähigkeit zur Identifizierung von unterbewerteten Vermögenswerten und sein langfristiges Engagement haben Berkshire Hathaway zu einem der erfolgreichsten Konglomerate gemacht. Dennoch gilt seine Aussage “Diversifikation schützt einen, wenn man nicht weiß, was man tut” nicht für jeden. Die meisten Privatanleger profitieren von Diversifikation, um Risiken zu minimieren.

Während Berkshire Hathaway ein beeindruckendes Beispiel für aktives Management ist, ist dieser Ansatz nicht für jeden geeignet, da er eine hohe Expertise erfordert und das Risiko konzentrierter Investitionen mit sich bringt. Aber letztendlich gibt dem Orakel von Omaha der Erfolg Recht.

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte

Der Autor ist im besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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